Sanyo, sonst eher aus anderen Technik-Branchen bekannt, zeigt mit dem CY-SPG226 ein Elektro-Fahrrad mit großer Reichweite.
Es gibt ja so ein paar Dinge, die man immer wieder gerne erzählt. Von der harten Jugendzeit zum Beispiel, als man immer mit der Fahrrad zur Schule fahren musste. Immer bergauf, immer mit Gegenwind und Schneeregenhagel, immer mit dem 54 Kilo schweren Tornister auf dem Rücken. Auch auf dem Rückweg! Sollte sich das Sanyo CY-SPG226 als Fortbewegungsmittel durchsetzen, wird man seinen Kindern so schöne Geschichten nicht mehr erzählen können.
Auf der anderen Seite ist so ein Elektrofahrrad auch was nettes. Gerade, wenn man mal einen Berg hoch muss, oder der Wind wirklich nervt, kann so ein Elektromotor helfen. Allerdings wird man den Motor auch schon allein deswegen benötigen, weil das Fahrrad satte 32 Kilo wiegt. Die wollen ja auch irgendwie bewegt werden.
Schaltet man den Elektrobetrieb aus, strampelt man also gleich ein paar Kilo den Berg hoch, was der Fitness ja durchaus hilfreich ist. Ist der Akku leer, muss man das Rad rund 3.5 Stunden an den Strom hängen. Dafür soll allerdings dann auch Saft für 85 Kilometer in der Batterie stecken.
Leider gibt es das Rad nur in Japan, aber wer des japanischen mächtig ist, kann es bei nikkei trendy mal mit einem Bestellvorgang versuchen. Das Rad kostet umgerechnet 1200 Euro.
Am 11. Juli 2008 öffnete der App-Store von Apple seine Pforten. Jetzt wurde eine wichtige Grenze geknackt.
Apple ist stolz. Das merkt man ja selten, weil man sich meist eher cool gibt. Aber Apple hat auch allen Grund stolz zu sein, denn am 23.04. wurde offiziell die magische Grenze von einer Milliarde Downloads durchbrochen. Oder anders ausgedrückt: in nur 286 Tagen erreichte Apple dieses Ziel, was bedeutet, dass im Schnitt pro Tag von 3.496.503 Apps runter geladen wurden. Das sind schon beeindruckende Zahlen, die man ausrechnen kann. Nach dem Klick gibt eine Übersicht über die meist geladenen Apps:
Hier also die Übersicht. Alle Links führen direkt in den App-Store!
Die Top 10 der kostenlosen Apps nach Gesamtdownloads:
Von Shuttle kommt ein neuer Rechner namens X 5000TA, der vor allem eins ist: flach.
Bei manchen Geräten fragt man sich schon, was das denn nun ist. So auch beim Shuttle X 5000TA, der irgendwie eine Mischung als Tablet, All-In-One und Netbook ist. Dieser Recher scheint sich auch nicht so recht zu entscheiden können, bietet er doch einen Touchscreen, ist aber ansonsten wie ein normaler PC zu bedienen. Auf der anderen Seite hat ihm der Hersteller einen nicht ganz unpraktischen Henkel verpasst, an dem man den Rechner leicht transportieren kann. Ganz wie früher, als die ersten Laptops noch echte “Henkelmänner” waren, weil man sie sonst kaum transportieren konnte. Das Problem hat der Shuttle X 5000TA aber nicht:
Ausgestattet ist der nur 3,6 cm hohe Flachmann mit einem Intel Atom 330 Prozessor (2x 1,6 GHz), 1GB DDR2 Speicher und die Daten werden von einer 160GB HDD ausgelesen.
Star der Show ist aber der 15,6 Zoll große Touchscreen, über dessen genaue Auflösung sich Shuttle aber ausschweigt. 1200 irgendwas werden es aber hoffentlich schon sein. Jedenfalls kann man dann dank Windows Vista die Daten auch mit dem Finger rumschubsen.
Dazu gibt es die übliche Webcam, Lautsprecher, Mikro und WLAN. Bluetooth sucht man leider vergeblich, aber ist ja auch bei “großen” Rechnern selten dabei. Zu dem ist der Rechner sehr leise. Ein “Heatpipe” System sorgt sich um den Prozessor, das kleine 85 Watt Netzteil hat auch keine Lüfter. Könnte aber auf dem Schoss dann doch etwas wärmer werden.
Den Rechner kann man nicht nur am Henkel mit sich rumtragen, sondern dank einer eingebauten Stütze auch überall aufstellen, wo man gerade arbeitet. Das ganze Konzept ist wirklich nicht schlecht, auch wenn man sich fragt, ob es ein Laptop mit Touchscreen nicht genauso tut.
Doch die sind bisher noch sehr teuer und die Basisversion des Shuttle X 5000TA kostet gerade mal 595 Euro. Laut Shuttle sollte der Rechner schon im Shop zu finden sein, doch beim Shuttle Configurator ist er noch nicht zu sehen. Er sollte dort aber in den nächsten Tagen auftauchen.
Den winzigen USB-Stick von EagleTec kann man im Gegensatz zu seinen großen Brüdern nicht nur verlieren. Man kann ihn auch verschlucken.
Der USB Nano Flash Drive von EagleTec ist nur noch sechs Millimeter lang und gehört damit sicherlich zu den kleinsten USB-Speichermedien auf dem Markt. Den Großteil des Platzes nimmt bei dem Gerät der USB-Anschluss selbst ein.
Vorteil: Das Nano Flash Drive kann eingesteckt bleiben, ohne zu stören. Nachteil: Das Teil dürfte auch regelmäßig abhanden kommen.
19×15x6 Millimeter bei gerade einmal drei Gramm Gewicht - das sind die Maße des EagleTec. Und da passen bis zu acht Gigabyte Daten hinein, der Hersteller bietet aber auch eine vier Gigabyte fassende Variante an. USB 2.0 wird unterstützt, Lese- und Schreibgeschwindigkeit reißen mit 15 und sechs Megabyte pro Sekunde keine Bäume aus.
EagleTec selbst gibt eine unverbindliche Preisempfehlung von 99 Dollar für den USB-Zwerg an. Bei Online-Shops wie Brando wechselt die Acht-Gigabyte-Version indes schon für 33 Dollar den Besitzer.
Wer schon Uniform, Phaser und Communicator besitzt, der wird sich freuen, dass es jetzt das ultimative Teil gibt, mit dem man sich als “Member of Starfleet” ausweisen kann: den Spork.
Dabei handelt es sich um ein Besteck, das neben Uniform, Phaser und Communicator nachweislich jeder ausgehändigt bekommt, der auf einem Schiff der Sternenflotte anheuert. Die original Replika des Spork (aus “spoon” und “fork” - englisch für Löffel und Gabel) gibt es nur 1701 mal und laut Angabe von ThinkGeek auch nur bei ihnen, zum Preis von 22,99 US-Dollar (umgerechnet ca. 18 Euro). Der Spork ist voll einsatzbereit und funktioniert (im Gegensatz zu den Phasern und Communicatoren) auch in unserem Zeitfenster des Universums.
Genau wie der Spork von Spock ist er nur echt mit Star Trek Emblem und “NCC-1701″ auf der Rück- sowie “Mess Hall” auf der Vorderseite.
Jeder Spork ist ca. 16 cm lang, max. 3,8 cm breit, aus Titanium und mit einer Nummer versehen. Es handelt sich um ein lizensiertes Star Trek-Collectible und dürfte selbst bei Bestellung in den USA gerade noch rechtzeitig eintreffen, um ihn mit zur Premiere von Star Trek 11 mitzunehmen. Möge die Kraftbrühe mit Euch sein… - Ach nein, das war ein anderer Film…, dann eben: Lebe lang und löffle!
Als eine praktische Erfindung könnte sich WeraMouse V2 erweisen, die die Maus mobil macht.
Ich gebe es gerne zu - an meinem Rechner hängt die Maus an einem Kabel. Ich kann mit den Akku-Mäusen nichts anfangen, auch aus der Befürchtung raus, der Akku könne mich genau dann verlassen, wenn ich die Maus wirklich brauche. Auf der anderen Seite sind kabelgebundene Mäuse gerade dann nervig, wenn man sich entspannt zurücklehnen möchte, um ein wenig im Netz zu surfen. Die WeraMouse V2 erscheint mir da als nette Alternative:
Im Grunde handelt es sich auch um keine Maus, sondern um einen Trackball, mit dem man den Mauszeiger steuert.
Man hält das Gerät bequem in der Hand und die Klicktasten befinden sich unterhalb des Trackballs. Der Akku soll 15 Stunden halten und in 90 Minuten aufgeladen sein.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Maus bei Präsentationen sehr hilfreich sein kann. Doch dafür muss man verhälnismäßig viel Geld ausgeben. 99 Dollar will der Hersteller Weramouse dafür haben.
Der MSI Wind Top AE1900 revolutioniert nicht gerade die PC-Welt, macht sie aber etwas günstiger.
Was man mit einer Atom CPU nicht so alles machen kann. Wenn man bedenkt, dass die kleinen Prozessoren aus dem Hause Intel immer noch schneller sind, als das, was man vor ein paar Jahren noch unter dem Schreibtisch hatte, dann kann man sich vorstellen, wie es in der Zukunft zu gehen wird. Doch heute haben wir erst einmal nur die Atoms und mit denen lassen sich auch hübsche Desktop PCs befeuern. MSI stellt einen solchen vor, der sogar einen Touchscreen hat:
Die Frage ist halt immer, was man mit seinem Rechner eigentlich anstellen will. Nur mal so rumsurfen? Oder doch drei Photoshop Instanzen laufen lassen. Für letzteres dürften die Atom-Rechner etwas zu schmalbrüstig sein, für den Rest sollte es aber reichen.
MSI verbaut den Atom 330 Prozessor und der hat immerhin zwei Kerne und leistet 1.6 GHz. Damit liegt er leistungstechnisch zwar immer noch deutlich zum Beispiel unter einem AMD Athlon X2 System, setzt sich aber vom 230er Modell doch ziemlich ab. HD-Filme sollen deutlich besser zu betrachten sein, als mit den Vorgängermodellen, allerdings wird man auch beim Atom 330 von der Intel GMA950 Grafik ausgebremst.
Mehr Spaß macht da wohl das 18,5 Zoll Display, das zu dem ein Touchscreen ist und über eine Auflösung von 1366 x 768 Pixeln verfügt. 2GB RAM sind dabei, ebenso eine 160 oder 250GB große Festplatte. Sogar einen DVD-Brenner hat noch einbauen können.
Abgerundet wird das Angebot mit WLAN und einer 1.3 MP Webcam. Damit hat einen Desktop mit Touchscreen, der sich recht gut als “Einstiegs-PC” eignet. Die Kosten halten sich auch in Grenzen, denn MSI gibt einen Basispreis von 529 Dollar an. Der geht nachtürlich, je nach Ausstattung, nach oben. Zunächst wird der Rechner nur in den USA erhältlich sein, über eine Veröffentlichung in Europa schweigt man sich noch aus.
Je mehr Hersteller ein Stück vom Netbook-Kuchen abhaben wollen, desto ähnlicher sehen sich die Modelle. Das neue Sharp Mebius bildet eine berührungsempfindliche Ausnahme.
Wer das Mebius PC-NJ70A aufklappt, wird einen Unterschied zu Eee PC und Co. entdecken: Das Touchpad des Netbooks ist zugleich ein eigenes vier Zoll messendes LCD. Auf diesem kleinen Zusatz-Monitor könnte das Betriebssystem künftig wichtige Informationen ausgliedern - oder auch Minispiele anzeigen.
Eine Auflösung von 854×480 Pixeln schafft das Bonus-Display von Sharps nächstem Netbook. Multitouch-Gesten sollen darauf ebenso möglich sein wie die Bedienung per Stylus-Stift. Der Hauptbildschirm besitzt übrigens eine Diagonale von 10,1 Zoll.
Das LCD-Trackpad ist allerdings der einzige Höhepunkt des Mebius PC-NJ70A - die restlichen Spezifikationen präsentieren sich sehr klassisch: Atom-Prozessor N270 mit 1,6 Gigahertz Taktung, ein Gigabyte RAM, 160 Gigabyte Festplatte, WLAN und Kartenleser.
Ende Mai will Sharp das originelle Netbook für umgerechnet unter 800 Euro in Japan auf den Markt bringen - Europastart ungewiss.
Der neue Philips GoGear Luxe mp3-Player spielt nicht nur Musik, sondern kann auch Handy Gespräche entgegen nehmen.
mp3-Player sind nun wirkliche keine neue Sache mehr. Sie unterscheiden sich meist höchstens in der Ausstattung und darin, welche Formate sie abspielen können. Seit dem Apple und andere Hersteller die Player aber mit weiteren Funktionen aufgebohrt haben, übernehmen reine mp3-Player immer mehr Funktionen. Der neue GoGear Luxe kann jetzt auch Handygespräche annehmen:
Möglich wird das durch Bluetooth. Der Player wird mit dem Handy gekoppelt und sollte ein Anruf eingehen, wird die Musik unterbrochen und man kann mittels eines im Kopfhörer integrierten Mikrofon ein Gespräch führen. Legt man wieder auf, startet die Musik wieder.
Natürlich haben viele Handys heute schon einen eingebauten mp3-Player, da braucht man kein weiteres Gerät. Andererseits sind noch eine Menge alter Handys im Umlauf, die diese Funktion nicht haben. Zudem braucht man den Speicherplatz auf dem Handy auch oft für andere Dinge, als für Musik.
Insgesamt keine Idee für jedermann, aber eine durchaus interessante Erweiterung der technischen Möglichkeiten eines Players. Das lässt sich Philips allerdings auch gut bezahlen. Die kleine 4GB Version soll um die 120 Euro kosten.
Fujitsu hat eine neue Technologie im Bereich Sicherheit entwickelt, die keine Berührung durch Finger oder Handfläche mit herkömmlichen Erkennungsgeräten zur Identifizierung von Personen benötigt.
Man kennt das ja aus Filmen wie Star Wars. Kurz die Hand vor einen Monitor gehalten und schon geht die Tür auf. Dieses Gefühl kann man jetzt schon bald mit der neuen Entwicklung von Fujitsu nachempfinden. Der Hersteller hat ein Sicherheitsschloss entwickelt, das dass Venenmuster mit einem bereits in der Datenbank abgespeichertem Muster vergleicht und somit die zugriffsberechtige Person erkennt und das Verschlossene freigibt. Oder es vor nichterwünschten Personen schützt:
Biometrie heißt der Schlüssel zu der neuen Erfindung, was mehr Sicherheit gegenüber der üblichen Verifizierung bieten soll. Dazu wurde der von Fujitsu entwickelte PalmSecure Sensor integriert, der laut Hersteller das zuvor genannte gewährleistet und in die Tat umsetzt.
Diese Technologie wird als Weiterentwicklung der heutzutage üblichen biometrischen Identifizierung, der Iris-Scannung, angesehen, da diese durch Hilfsmittel leicht zu täuschen ist. Dieses Problem wird durch PalmSecure behoben.
Der Sensor ist via USB 2.0 mit einem System, auf dem die entsprechende Datenbank vorhanden ist, verbunden. Dabei werden die Betriebssysteme Windows (ab Windows 2000) und Linux (ab Redhat Linux Ver.3) unterstützt. Die Maße des Gerätes betragen 35×35x 27 mm. Die Handfläche soll zum Entschlüsseln 50 mm (+/- 10 mm) von dem Gerät entfernt gehalten werden, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.
Da hat sich einer sehr viel Mühe gemacht und aus alten Computerzubehör ein Orchester zusammen gestellt.
Was soll man nur mit alten Rechnern und deren Zubehör machen? Die meisten Menschen werfen die veraltete Technik in den Müll, bzw. entsorgen sie. Das muss aber gar nicht sein, wenn man denn viel Zeit hat und einen sehr großen Hobbykeller. Ein User namens “bd594″ aus Kanada hat ein Video bei You Tube hochgeladen, in dem er zeigt, dass man mit sehr viel Zeit und alten Komponenten in der Lage ist, “Bohemian Rapsody” von Queen mit alten Rechnern zu spielen. Video nach dem Klick:
Zum Einsatz kamen dabei:
Atari 800XL
Texas Instruments TI-99/4a
8 Zoll Floppy Disk
3.5 Zoll HDD
HP ScanJet 3C
Erstaunlicherweise kann man den Song wirklich sofort erkennen. Viel Spaß beim Zuhören.
Der Belkin Micro Auto Charger bringt unauffällig einen USB-Port zum Aufladen von diversen Gadgets in die Schlitten der Geeks.
USB entwickelt sich zu einem viel universelleren Schnittstelle als gedacht. War es ursprünglich als Schnittstelle für die Datenübertragung konzipiert, einigten sich erst letztens die Mitglieder der GSM Association, darunter Größen wie Nokia, Samsung, Motorola, LG und Sony Ericsson, auf die Benutzung des Micro-USB Anschlusses als universelle Aufladeschnittstelle. Ab 2012 soll es auch ein einheitliches Ladegerät für alle Geräte geben.
Auch wenn diese Einigung sicher lobenswert ist, so haben wir aber schon heute Unmengen an Gadgets, die sich per USB aufladen lassen. Der Belkin Micro Auto Charger bringt nun einen USB-Port in unser Auto und lässt einen auf langen Reisen auch mobil Saft tanken.
Das Besondere an diesem Kfz-Ladegerät ist seine Größe. Denn anders als herkömmliche Kfz-USB-Ladegeräte schaut er aus dem Zigarettenanzünder nicht heraus, sondern lässt sich komplett darin versenken. Dabei bringt er die Standart-USB-Stromversorgung von 1 Ampére bei 5 Volt mit.
Zwei Varianten gibt es vom Belkin Micro Auto Charger:
In der Standardausstattung mit dem USB-Port für ca 13€. Will man zusätzlich noch ein Kabel für den iPod bzw. das iPhone haben, so kostet der ganze Spaß 20€. Dazu gibt es aber noch das beliebte “Works for iPhone”-Siegel. Möchte man aber das ganz große Menü mit 2 USB-Anschlüssen und dem iPhone-Kabel, so soll man 30 € für den Dual Auto Charger hinlegen. Den USB-Winzling gibt es ab sofort im Versandhandel.
Lenovo präsentiert mit dem IdeaCentre A600 nicht nur einen neuen Desktoprechner, sondern auch ein Stück Design.
All-In-One-Rechner scheinen, neben den Netbooks, eine Verkaufsschlager zu werden. Nach dem die Technik so klein geworden ist, braucht es keine riesigen Gehäuse mehr für Rechner, die gleichzeitig einigermaßen Leistung mitbringen. Stattdessen kann man die Komponenten auch unter dem Display anbringen und spart sich so jede Menge Kabelsalat. Das sieht dann im Büro oder auch in der Wohnung einfach etwas besser aus. Das IdeaCentre geht dabei auch eigene Wege in Sachen Design.
Die technische Ausstattung des Rechner kann man sich selber zusammenstellen. Das man nicht die allerneuste Hardware bekommt dürfte auf Grund des geringen Platzangebotes klar sein. Aber immerhin kann einen Intel Core 2 T6600 unterbringen, der schon mal viel Kraft mitbringt.
Bis zu 4GB RAM (DDR3) und 1 TB Speicher lassen sich um Gehäuse unterbringen. Ein DVD-Laufwerk findet man ebenso wie eine ATI Radeon HD 3650 mit 256MB RAM. Nicht die Welt, aber für Multimedia reicht es gerade.
Mit dabei sind dazu ein DBV-T Empfänger, Bluetooth und WLAN. Der Bildschirm ist 21.5 Zoll groß und bietet eine Full-HD Auflösung. Das alles hat man in eine, wie ich finde, wirklich hübsche Hülle gepackt, die sich auf einem Schreibtisch gut macht.
Der Nachteil der All-In-One Rechner ist aber bekannt. Geht der Bildschirm kaputt, muss man den ganzen Rechner inkl. seiner Daten weggeben. Das Gerät war im Winter auf der CES in Las Vegas vorgestellt worden und ist jetzt im Lenovo Shop zu sehen. Der Basispreis soll bei 1000 Dollar liegen.
Der Thumb Saver macht genau das, was der Name verspricht. Er rettet Heimwerkerdaumen.
Zugegeben: meine Fähigkeiten im Heimwerkerbereich sind einigermaßen begrenzt. Für den Aufbau eines IKEA-Schranks reicht es noch, alles was darüber hinaus geht, wird zu einem machmal lebensgefährlichen Abenteuer. Mangels Übung im Umgang mit dem Hammer leben vor allem meine Finger schon mal gefährtlich. Da könnte der Thumb Saver beim nächsten Umzug zu meinem Retter werden:
Das Prinzip ist ebenso einfach wie genial. Der Thumb Saver ist eigentlich ein sehr starker Magnet, der einen Nagel so fest hält, dass man ihn an einer Wand ansetzen kann. Haut man daneben, leidet nur der Magnet, nicht der Daumennagel.
Denkbar ist aber auch, dass man den Thumb Saver auch an Stellen ansetzen kann, an denen man nur schwer mit den Fingern hinkommt. Parktische Sache, die zu dem auch noch wenig kostet. Gerade mal 13 Dollar bei Amazon USA.
Kenwood stellt jetzt in Japan ein Lautsprecherpaar vor, das vor allem durch seinen Look Aufsehen erregen dürfte: das Gehäuse ist vollständig aus Glas.
Optional können die Gehäuse durch weiße oder blaue LEDs illuminiert werden, was der Musik im Dunkeln etwas geheimnisvolles gibt (und zugleich verhindert, dass man dann die empfindlichen Geräte durch Stolpern oder Sturz zerstört). Da Glas ein hartes und in dieser Dicke resonanzarmes Material ist, dürfte der Klang neutral sein - vorausgesetzt, die eingesetzten Schallwandler liefern einen guten Klang, denn schließlich ist je “Box” nur ein Chassis verbaut.
Die Boxen agieren mit jeweils 10 Watt an 8 Ohm und sollen für umgerechnet etwa 765 Euro erhältlich sein - im Augenblick leider nur in Japan. Der Ständer mit den blau/weißen LEDs kostet extra.
Bisher ist der Braille E-reader noch ein Konzept, doch die Technologie ist schon vorhanden
Moderne Technologie hilft auch Menschen, die unter einer Behinderung leiden, diese abzumildern oder gar zu beseitigen. Schwierig ist es allerdings, Sehbehinderten zu helfen. Da immer mehr Geräte (z.B. Fahrkartenautomaten) auf Touchscreens setzen, werden dadurch Blinde ausgegrenzt. Da wird eine einfache Fahrt mit der Bahn in die Stadt zusätzlich erschwert. Eine Sprachsteuerung findet man ja so gut wie nie. Nun gibt es das Konzept eines Braille E-Reader, dessen Technologie da ist und die auch in anderen Bereichen einsetzbar scheint:
Die Schwierigkeit besteht erst einmal darin, wie man die Brailleschrift auf einem Touchscreen fühl- und somit lesbar machen kann. Finnische Forscher haben eine Oberfläche entwickelt, die auf einer piezoelektronischen Basis arbeitet. Da in Braille die Buchstaben aus Vertiefungen und Erhöhungen bestehen, versucht man mittels unterschiedlicher elektrisch induzierter Vibration diese Unterscheide “fühlbar” zu machen.
Erhebungen werden mit einem kräftigen Impuls, Vertiefungen mit mehreren schwachen Impulsen signalisiert. Trainierte Leser schaffen so immerhin rund einen Buchstaben pro Sekunde.
Der hier zu sehende Braille E-Reader basiert auf die Idee, Buchstaben mittels elektrischer Pulse zu signalisieren. Bisher ist leider nur ein Konzept, aber vorstellbar ist es dank der schon bestehenden Technologie schon. Jetzt müsste sich nur noch ein Hersteller finden lassen, der in die Weiterentwicklung investiert.
SmartTrack Neo ist ein kleines Gerät, mit dem einem normalen PC Multi-Touch beibringen kann.
Die Maus ist fast so alt wie der Rechner und eigentlich eine bequeme Sache. Doch in einigen Bereichen hat sie halt schon ihre Grenzen. Deswegen nutzen Grafiker lieber andere Varainten der “Point and Click” Steuerung. SmartTrack Neo könnte eine interessante Variante sein, vor allem für die User, die die Multi-Touch Funktionalität vom iPhone kennen.
Multi-Touch bedeutet, dass man mit ein paar Fingerbewegungen auf einer Webseite navigieren kann. Ähnlich der von Palm mal ausgetüftelten Fingerbewegung für Buchstaben (die sich kaum einer merken konnte), kann man auf dem Display von Multi-Touch Geräten bestimmte Befehle eingeben. Zum Beispiel: zieht man zwei Finger zusammen, wird die Webseite verkleinert dargestellt.
Das ist nicht nur für das Handy praktisch. Genauso gut kann man solche Befehle auch am eigenen Rechner gebrauchen, um schneller und leichter durch Webseiten zu schauen. Allein - man braucht bisher einen Touchscreen-fähigen Monitor dafür, die immer noch selten und teuer sind.
SmartTrack Neo ist im Prinzip nur ein Touchpad, dass auf Multi-Touch Befehle reagiert. Es wird per USB mit dem Rechner verbunden und dient als Navigationshilfe. Das soll vor allem das Surfen einfachen machen. Kostenpunkt für den SmartTrack Neo ca. 50 Dollar, dummerweise gibt es das Gerät bisher nur bei Diatec in Japan.
x-squeeze-it bietet jetzt einen Backup-Akku für Smartphones und PDAs, der passend zum Gerät gleich eine Halterung bietet. Dadurch baumelt die Ersatzstromversorgung nicht umher, sondern dient zugleich als rutschfestes Hardcase.
Denn auch bei den länger durchhaltenden Smartphones der neuen Generation ist es bestimmt jedem schon mal vorgekommen, dass mitten in einem wichtigen Telefonat oder beim Schreiben einer geschäftlichen E-mail der Akku des Smart Phones schlapp machte. Das “ebenso trendige wie nützliche” Battery-Case des französischen Herstellers SKPAD bietet adäquate Hilfe, der integrierte Lithium-Polymer-Akku bietet 2500 mAh und verlängert die Standby- und Gesprächszeit eines Smart Phones bis zu drei Mal, verspricht der Hersteller.
Die Aufladzeit der Batterie liegt zwischen 2 und 5 Stunde je nach Aufladungsart (AC, DC und USB sind möglich). Alle neuen Akkus verfügen über eine Ein- und Ausschalttaste, mit der der Ladestrom für das PDA ein- und ausgeschaltet werden kann. Sollte die Leistung des herkömmlichen Akkus nachlassen, kann der Ladestrom einfach zugeschaltet werden.
Gleichzeitig schützt es vor Kratzern und ist mit zusätzlicher Lederhülle zugleich ein modisches Accesoire. Zunächst gab es das SKPAD nur für das iPhone, doch inzwischen sind die Power Packs nun für Smart Phones weiterer Hersteller verfügbar. Damit der Stromstecker passend sitzt, sollte man darauf achten, das passende Huckepackteil zu kaufen. Sie können sie über www.x-squeeze-it.com ab 39 € plus Versandkosten bestellen. Das Leder-Case kostet 10 € Aufpreis.
Das Toshiba Dynabook UX bietet wenig Überraschungen für ein neues Netbook.
Hurra, ein neues Netbook. Das hatten wir ja lange nicht mehr, könnte man fast sagen. Nachdem fast alle Hersteller (außer Apple) im Netbook-Segment vertreten sind, zieht nun auch Toshiba mit einer neuen Variante nach. Offenbar stand die Entwicklung aber unter dem Aspekt “brauchen wir auch”, als darunter, einem Netbook ein paar neue Features mit auf den Weg zu geben. Dabei bietet der Markt ja durchaus noch Optimierungsmöglichkeiten nach oben. Immerhin gibt es einen starken Prozessor:
Und so wundert es auch nicht, dass die technischen Daten einen nicht unbedingt aus den Schuhen hauen:
Intel Atom N280 mit 1.66 GHz
1 GB RAM
160 GB HDD
10-Zoll Monitor (1024 x 600 Pixel)
Akkulaufzeit: ca. 3 Stunden
Gewicht: 1.3 Kilo
Das kennt man alles von anderen Netbooks. Einzig der neue N280 Prozessor ist einen Blick wert, hat er doch den schnelleren 667MHz Frontsidebus verglichen mit dem N270. Der Chipsatz hat sich aber nicht verändert, man muss weiter mit 945SE leben.
Auf der anderen Seite ist Toshiba ja durchaus für seine robusten Geräte bekannt, was bei einem so kleinen Gerät schon hilfreich sein kann. Einen Veröffentlichungsdatum und einen Preis für Europa gibt es noch nicht, aber gerüchteweise soll der um 450 Euro liegen, was schon recht viel wäre.
Thanko zeigt, dass der Schlips nicht nur eine magische Anziehungskraft auf Tomatensauce ausübt, sondern auch der Spionage dienen kann.
Von jetzt an sollte man sich vor Krawattenträgern erst recht in Acht nehmen: Sie wollen vermutlich nicht nur etwas verkaufen, sondern auch noch unbemerkt filmen. Die Thanko Necktie Camera wird im Schlips versteckt und zeichnet durch ein kleines Loch die Umgebung auf. Wer schon immer mal in die Fußstapfen eines Spions schlüpfen wollte, sollte weiterlesen.
Bis zu vier Gigabyte Datenmaterial kann die Necktie Camera sammeln, bis der interne Speicher voll ist. Dann landen die Beweismittel per USB auf dem heimischen Computer. Bis zu vier Stunden Bewegtbild im AVI-Format schafft das Gerät laut Thanko - bei einer Auflösung von 352×288 Pixeln.
Mitsamt Lithium-Ionen-Akku wiegt das Schnüffel-Werkzeug 80 Gramm. Über eine Funkfernbedienung, die der Spion von Welt am besten aus der Hosentasche bedient, kann sogar gezoomt werden.
Umgerechnet 100 Euro verlangt Thanko für die Necktie Camera. Für die nächste Beschattung sicherlich in Erwägung zu ziehen.