Wenn in einem Monat mal keine Termine oder Aufträge anliegen, bin ich froh. Nicht, dass ich nicht auch mit Arbeit mein Geld verdienen würde. Aber sie stört manchmal bei all den vielen Dingen, die ich auch noch machen möchte. Und während ich mich noch über die freie Zeit freue, droht schon wieder ein Kunde mit einem Auftrag. Dann bin ich auch froh.
Der württembergische Fussballverband streitet sich mit der Amateurfussball-Fansite Hartplatzhelden seit längerem darum, ob auf deren Website Videoaufnahmen von Amateurkicks veröffentlicht werden dürfen.
Bislang haben die Verbandsfunktionäre die Nase vorn: Vor einiger Zeit hat das OLG Stuttgart gegen das “Mini-YouTube für Amateure” (Heise) entschieden (Heise-Bericht dazu)
Weil den Hartplatzhelden das Geld fehlt, sammeln Sie nun Spenden – bis zum 25 April wollen Sie 30.000 Euro zusammenbekommen, um vor den BGH ziehen zu können: Hartplatzhelden: Spendenaufruf
Die Beziehung zwischen Kunde und Auftragnehmer sollte nicht allein von Geld geprägt sein. Optimal ist ein beiderseitiges Geben und Nehmen. Funktioniert das, profitieren beide Seiten. Insbesondere in Krisenzeiten. akademie-Autor Lorenz Hölscher gibt Tipps, wie sich die Kundenpflege langfristig auch finanziell auszahlt. Seine These: Wer Kunden pfleglich behandelt, muss auch keine Dumping-Preise anbieten.
Es muss nicht animiert sein – auch Bilder wie diese Brücke von Toni Hafkenscheid oder dieses Giraffen-Foto aus Japan zeigen den Modelleisenbahneffekt sehr hübsch.
Die GEZ verschickt zur Zeit Mahnschreiben an Bürger und Bürgerinnen der ehemaligen DDR:
Nach diesem [Rundfunkgebührenstaatsvertrag Anm. der Red.] regelt der § 4 (8) die nachträgliche Rundfunkgebührenpflicht für ehemalige Einwohner der früheren DDR. „Die in § 4 (4) genannte Verjährung findet nur Anwendung für Gebührenpflichtige, die zum 1.1.1989 Bürger der Bundesrepublik Deutschland waren.“
Wer vor dem Fall der Mauer zum 1.1.1989 noch Bürger der DDR war, darf für 13 Jahre “Schwarzsehen” GEZ-Gebühren nachzahlen, da auf ihn die Verjährungsklausel nun nicht mehr zutrifft. Bei damals 19 Millionen DDR Bürgern und geschätzten 4 Millionen Haushalte dürfte da eine Menge zusammenkommen.
Ob das Schreiben von passgenau auf den Bedarf der Zielgruppe ausgerichteten Arztromanen nicht vielleicht eine Möglichkeit sein könnte, zum Krisengewinner zu werden? Schließlich hat jede Form von Weltflucht und Entertainment in schlechten Zeiten Konjunktur. Wer sich darauf werfen mag, findet bei Andrea Strässle aus Zürich Verständnis, klugen Rat und warmherzige Hilfe:
Ihr Leitfaden “Mit bebenden Lippen” (PDF) wird Sie freuen, wenn sich Ihr Herz heimlich danach sehnt, den Drehständer am Bahnhofskiosk zu bereichern.
Selfpublishing hat ja schon eine Weile Konjunktur im Netz, in welcher Form auch immer. Neu ist – mir jedenfalls – die Plattform BookRix – da kann man eigene Texte als HTML-“E-Book” formatieren und gezippt zum Download einstellen, dazu gibt es die unvermeidlichen Community- und Bewertungsfeatures. Insgesamt ist das so etwas wie Youtube, nur halt für Selbstgeschriebenes statt Videos.
Eigentlich ist selfHUB (strategisch günstig gelegen gleich neben den akademie.de-Räumlichkeiten in Berlin-Kreuzberg) so etwas wie eine Mischung aus klassischer Büro-WG mit einem Schuss Internet-Café, etwas Hostel und einer ordentlichen Dosis Offline-Xing.
Wenn Sie sich jetzt fragen, wie so etwas aussehen soll, dann lesen Sie sich doch mal durch, was die Morgenpost über selfHUB schreibt:
Eine anständige Portion Hirn hat noch keinem geschadet?
Nun.
Ernährungsphysiologisch betrachtet enthält eine ordentliche Portion Hirn knapp das 11-fache der täglich empfohlenen Cholesterin-Dosis. Was da wohl die Gefäße zu sagen?
Von Jacqueline Esen habe ich einen Hinweis für Fans von Porträtfotografie bekommen, nämlich den Linktipp Facity: Das Projekt von Kerem Ergün und Hannes Caspar besteht darin, jeden Tag ein “Berliner Gesicht” zu fotografieren und mitsamt einem kleinen Fragebogen-Steckbrief des Besitzers(? Inhabers? Trägers?) desselbigen zu veröffentlichen. Die Teilnahme ist freiwillig, man muss sich bewerben. Typisch Berlin ist an den Fotos tatsächlich etwas: Keiner darf lächeln.
Übrigens: Zum Thema Digitalfotografie gibt es eine Menge Artikel, Tipps und Online-Workshops mit bzw. von Jacqueline Esen bei akademie.de
GEZ-Bescheid bekommen? Frust angesichts des Fernsehprogramms? Unzufrieden mit den Einschaltquoten? Dann ist dieses Spiel vielleicht das Richtige: Damit erscheinen Sie nicht nur auf allen Bildschirmen (Webcam vorausgesetzt, man kann aber auch ohne spielen), Sie können sich auch gleich wieder selbst aus der medialen Überfrachtung wegzappen.
Es wird ja schon lange prognostiziert, dass Mensch und Hardware immer enger miteinander verwachsen und die “Benutzerschnittstelle” zum Körperteil wird. Das Gefühl kann Jerry Javala mit seinem USB-Finger heute schon haben. Auch wenn “Schnittstelle” in diesem Zusammenhang wohl eine etwas makabre Wortwahl ist. Aber als Fingerprothese ist der USB-Stick jedenfalls immer zur Hand.
Schön ist es doch, Monopolist zu sein. Die Deutsche Post konnte es sich jahrelang leisten, von ihren Kunden Zusatzgebühren zu nehmen dafür, dass diese sich die Briefmarken selbst ausdruckten und damit dem Anbieter in Gelb Personal und Material ersparten.
Immerhin: Mittlerweile kommt man per Internet einfach und ohne Zusatzgebühren an “Briefmarken” ('Internetmarke') und kann dabei sogar selbst ein wenig gestalten. Außerdem gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, ohne Gang zur Postfiliale an das nötige Briefporto zu kommen, von Online-Porto mit und ohne Registrierung über Frankier-Software zum Herunterladen (aber nur für Windows) bis zur Möglichkeit, Mit dem Handy per SMS einen Porto-Code anzufordern.
Längst nicht alle dieser Möglichkeiten sind jedoch frei von Zusatzgebühren. Einen Überblick über die Frankier-Varianten mit Hinweisen auf die Nachteile liefert
Wählerische Bier-Liebhaberinnen und -Liebhaber in Österreich haben es leicht, das Gebräu Ihrer Wahl in der Umgebung ausfindg zu machen: Wenn man auf der von “Bierpapst” Conrad Seidl betriebenen Biersuchmaschine Bierguide.net einen Ortsnamen und die Lieblingssorte eingibt, erhält man umgehend Lokalitäten in der Nähe angezeigt, die das bevorzugte Bier ausschenken.
Ach, in dem Zusammenhang vielleicht auch noch erwähnenswert ist das Bier-Blog Lieblingsbier.de.
– und hat gerade mal eine Antwort darauf erhalten.
Der Hintergrund ist ein historischer interessanter Verweis: Dr. Edward Teller, dem wir diese Errungenschaft der Zivilisationsgeschichte mitverdanken, wollte damit Flüsse begradigen und nach Bodenschätzen schürfen. Der Herr dienste übrigens als Vorbild für eine Hauptfigur aus dem historischen Filmwerk Dr. Seltsam.