27 Oct 2008 20:12:21 | Oliver | Häusliches | Comments
Das Pratone (nennen wir es) Sofa sieht aus, als könnte man darauf ziemlich gut relaxen. Es sieht aus wie eine überdimensionale, grüne Wiese, hat aber durchaus auch etwas von einer Zahnbürste. Gestaltet wurde die Spielwiese von den Designer G. Ceretti, P. Derossi und R. Rosso. Nach einem anstrengenden Tag kann man sich einfach in das weiche Material werfen und so richtig abschalten. Mit meinen zwei Metern Körperlänge hätte ich allerdings bei dem 95 cm hohen, 140 cm tiefen und 140 cm langen Gras-Sofa so meine Probleme mit der totalen Entspannung. Auf jeden Fall dürfte das Pratone zum Grab für Schlüsselbund und Kleinteile werden. Wer sich trotzdem zwischen die grünen, gemütlichen Halme aus Polyurethanschaum werfen möchte, der muss ziemlich tief in die Tasche greifen. Stolze 10.655,00 Euro möchten die Designer für ihre Kreationen haben. Erhältlich ist das Gras-Sofa bei bei Connox. Wer sich eines der ziemlich kostspieligen Sofas sichern möchte, muss mit einer Lieferzeit von bis zu vier Wochen rechnen.
25 Oct 2008 19:01:01 | Oliver | Technisches | Comments
Nun ist es so, dass die Chinesen offiziell kein iPhone von Apple spendiert bekommen. Wohl aus diesem Grund hat man sich entschieden, dann eben auf eigene Faust eine - zugegeben ziemlich gute - iPhone-Kopie aus dem Ärmel zu zaubern. Die Kopie nennt sich Wang TouchCool orange F4. Ganz genau, statt einem Apfel gibt es eine Orange. Man hat sich aber nicht nur die Arbeit gemacht, das iPhone äußerlich zu kopieren, sondern auch die dazugehörigen Funktionen und Apps. So lässt sich bei der chinesischen Kopie wie beim iPhone der Bildschirm kippen. Fotos blättert man ebenso mit den Fingern durch, wie es auch bei Apples iPhone funktioniert, usw. Die Kopie bietet ein 3,2 Zoll Display und der Speicher kann bis auf 8GB aufgerüstet werden. Wie genau, ist aber noch unbekannt. Videos können auch wiedergegeben werden. Selbst Stereo-Bluetooth gibt es bei dem iorgane. Von der Optik über die Software bis hin zur Frucht auf der Rückseite des Handys hat man Apple kopiert. Stolze Leistung, für die man mit 200 US-Dollar entlohnt werden möchte. Die Kopie gibt es natürlich nur in China. Eine Demo des iorgane kann man sich hier ansehen.
Auch von den ewig durchbrennenden Glühbirnen genervt? Schon vor Jahren haben wir bei uns alle Glühbirnen gegen maximal 20Watt-Birnen ausgetauscht. Als dann die ersten, langlebigen Energiesparlampen mit einem einigermaßen warmen Licht auf den Markt kamen, haben wir erneut alles ausgetauscht. Während normale Glühbirne durchschnittlich ein Jahr lang halten, haben Energiesparlampen immerhin eine Lebensdauer von bis zu 15 Jahren. Die LED-Leuchte von Frog Design soll sogar bis zu 30 Jahren halten. Sie soll sogar noch weniger Strom verbrauchen, als eine handelsübliche Energiesparlampe und ein deutlich angenehmeres Licht bieten. Eines der größten Probleme der LEDs ist aber die Hitzeentwicklung, die die Lebensdauer erheblich beeinflussen kann. Die Wärme muss abgeführt werden, was Frog Design über einen Stab aus Aluminium gelöst hat. Statt irgendeine neue Form zu kreieren, hat man einfach die der guten alten Glühbirne genommen, die überall bekannt ist und akzeptiert wird. Besondere Fassungen sind auch nicht notwendig, da die LED-Leuchte von Frog Design mit den üblichen Fassungen kompatibel ist. Jetzt muss das Konzept nur noch in die Realität übertragen werden. Mehr bei Frog Design.
23 Oct 2008 10:38:45 | Oliver | Technisches | Comments
LaCie bringt mit der LaCinema Rugged eine Multimedia-Festplatte auf den Markt, die so richtig was einstecken kann. Designer Neil Pulton hat die Festplatte mit kratzfestem Aluminium ummandelt, das zusätzlich noch mit Hartgummi eingefasst ist. Im Inneren gibt es außerdem auch noch zusätzliche Dämpfer, welche die Festplatte schockfest machen. Die Kapazität der Festplatte reicht aus um rund 700 Filme auf ihr zu speichern. Wie auch schon bei den früheren Produkten von LaCie bietet auch die LaCinema Multimedia-Festplatte eine Medienbibliothek mit grafischen Menüs und einer sehr simplen Fernbedienung. Eine gute Meldung für Apple-User: Sie funktioniert nicht nur mit Windows, sondern auch mit Macs. Um die Platte zu befüllen wird sie einfach per USB 2.0 an den Rechner angeschlossen. Für den Anschluss an den Fernseher steht ein HDMI- und ein Composite-Video-Ein-, bzw. Ausgang zur Verfügung. Die LaCe LaCinema unterstützt die Wiedergabe in 1080i und bringt auch andere Inhalte per Upscaling auf die entsprechende Auflösung. Man hat die Wahl aus den drei Varianten mit 250 GB, 320 GB und 500 GB. Wer also eine strapazierfähige Multimedia-Festplatte sucht, die auch selbst bei Touren auf den Mount Everest nicht den Geist aufgibt, der sollte sie die LaCinema bei LaCie bestellen.
22 Oct 2008 12:31:07 | Oliver | Musikalisches | Comments
Beatles-Fans könnten sich über dieses Angebot des amerikanischen Händlers Bloomingdales durchaus freuen, schließlich handelt es sich um eine “Limited Edition Ultimate Collector’s Box” samt Beatles iPod classic mit 120 GB. Auf der Front des iPods gibt es das Logo der Beatles, auf der Rückseite Abbey Road zu sehen. Im Paket gibt es 13 original Beatles-CDs, zwei Master-Discs und die “Love”-CD. Als besonderen Leckerbissen legt Bloomingdales auch noch ein graviertes Plektron oben drauf. Alles liegt in einer von Psycho Bunny gestalteten Box. So, irgendwas wurde aber doch vergessen, oder? iPod, CDs …? Genau, wer den iPod auspackt und unterwegs Den Fab Four lauschen möchte, wird wohl enttäuscht sein, denn auf dem Gerät findet sich nicht eine MP3. Wer also auch auf dem tollen Beatles-iPod die Beatles hören möchte, der muss sich entweder alle Alben nochmal als MP3 kaufen, oder die CDs rippen. Für den stolzen Preis von 795 US-Dollar hätte man natürlich erwarten können, dass sich die Songs auch in digitaler Form mit im Paket befinden, aber was nicht ist, das ist eben nicht. Wer trotzdem eines der 2500 Sets haben möchte, findet bei Bloomingdales alle nötigen Informationen.
22 Oct 2008 11:47:28 | Oliver | Technisches | Comments
Seit dem iPhone hat mal ganz abgesehen von Googles “G1″ Handy nicht viel Neues auf dem Handy-Markt gegeben, das unsere Aufmerksamkeit hätte auf sich ziehen können. Motorolas AURA konnte das aber jetzt ändern. Zumindest, was die Optik angeht, ist das AURA ein echter Hingucker. Das “Luxus”-Handy ist immerhin das erste auf dem Markt, das mit einem runden LCD ausgestattet ist. Der gehört mit seinen 1,6 Zoll zwar nicht gerade zu den Größten, bietet dafür aber eine extrem hohe Auflösung von 300 dpi mit einer Darstellung von 16 Millionen Farben. Im Gegensatz zu anderen Slider-Handys bleibt das Display in der gleichen Position, wenn man die Tastatur freilegt. Der “Luxus”, und damit auch der Preishammer, wird einem spätestens bei den bei der integrierten Kamera verwendeten Materialien deutlich. So steckt beispielsweise eine Saphir-Linse mit 62 Karat vor der Linse der 2-Megapixel-Kamera um diese vor Beschädigungen zu schützen. Das Gehäuse des AURA ist komplett aus rostfreiem Stahl gefertigt, während das Keypad komplett aus Aluminium hergestellt wurde. Der 2 GB große interne Speicher haut einen allerdings nicht vom Hocker. Aufrüsten ist nicht möglich. Ansonsten bietet das AURA noch einen Media-Player und Stereo-Bluetooth. Ab Dezember soll das AURA für saftige 2.000 US-Dollar in die Läden kommen. Nicht gerade günstig, aber die Optik…
21 Oct 2008 12:31:10 | Oliver | Technisches | Comments
Auch wenn wir nicht wirklich von dem zukünftigen Erfolg des SanDisk slotMusic MP3-Players, der mit bereits mit Musik befüllten microSD-Karten aus dem Handel gefüttert werden soll, überzeugt sind, bekommt man mit dem Gerät einen guten und einfachen Music-Player für gerade mal 20 US-Dollar inklusive Kopfhörern und Batterien. Das chinesische Unternehmen Hacha möchte den Preis mit dem Hacha PF02 aber sogar noch unterbieten. Für 99 Yuan (rund 14 US-Dollar) gibt es einen MP3-Player mit 2GB Speicher, der mit MP3, WMA und OGG zurechtkommt und per USB 2.0 vom PC aus befüllt werden kann. Natürlich muss man bei dem Preis, für den es hierzulande zum Vergleich gerade mal ein aktuelles Album auf iTunes gibt, auch Abstriche machen. So bietet der Hacha PF02 zum Beispiel kein Display. Eine ganz einfache Radio-Funktion wäre auch sicher noch irgendwie möglich gewesen, wurde aber weggelassen. Dafür reicht der Akku aber mit 14 Stunden ausreichend lange. Den günstigen Hacha PF02 MP3-Player bietet das Unternehmen mit Kapazitäten von bis zu 8GB an. Hacha PF02.
21 Oct 2008 07:46:56 | Oliver | Musikalisches | Comments
Bei den Thingamagoops handelt es sich um handgemachte, reinrassige Synthesizer, die optisch nicht sofort auf ihre Funktion schließen lassen. Die analogen Thingamagoops verfügen wie jeder andere Synthesizer über einen Oszillator. Statt mit einem Keyboard wird der bei den Thingamagoops mit einer Photozelle gesteuert. Trifft viel Licht auf die Photozelle, erzeugt das Gerät einen höheren Ton, bei weniger Lichteinfall gibt es einen tieferen Ton. Mit dem Schalter auf der Front kann man den Oszillator außerdem von High-Range auf Low-Range umstellen. Die Photozelle der Thingamagoops erkennt aber sogar verschiedene Arten von Licht. So wird der Ton bei fluoreszierenden Lampen und TV-Displays eher kratziger und bei natürlichem Licht klarer. Mit den zwei silbernen Knöpfen kann man dann die Erzeugung der Sounds noch weiter verfeinern. Es ist gar nicht so einfach, die Funktionsweise der Thingamagoops aus den Bleep Labs zu beschreiben, daher haben wir unten einfach ein Video beigefügt, dass das bestimmt besser kann. Bei den Bleep Labs kann man sich die Thingamagoops individuell gestalten und bekommt sie dann für 120 US-Dollar geliefert (auch international für 30 US-Dollar Versand).
21 Oct 2008 07:05:59 | Oliver | Technisches | Comments
Die Lautsprechertechnik entwickelt sich bekanntlich immer weiter und wir holen uns das Kino heute schon ins heimische Wohnzimmer. Es scheint aber auch einen gegensätzlichen Trend zu geben: Low-Fidelity Lautsprecher für unterwegs. Ob aus Plastik oder aus Pappe, der Trend zum billigen Lautsprecher zum selber basteln ist uns nicht unbekannt. Einfach nur auspacken, zusammenfalten, einstöpseln und Musik genießen. Die Woodchuck iPod- & Laptop-Lautsprecher zielen auf die Apple-Fans ab, auch wenn sie bestimmt genausogut mit jedem anderen Gadget funktionieren würden. Gadgets für iPods, egal ob sich auch mit jedem anderen MP3-Player laufen, verkaufen sich eben besser. That’s Business. Der Sound, der aus den Woodchuck-Lautsprechern kommt, ist gewollt Lo-Fi, aber dieses kleine Manko soll durch die Holzoptik wieder wettgemacht werden. Verfügbar sind die Woodchucks in hellem und dunklen Holz. Bei dem Preis von rund 14 US-Dollar kann man mit den Lautsprechern nicht viel falsch machen, es sei denn, man steht im Regen. In dem Fall könnte es sein, dass sich die Woodchucks schnell in Luft auflösen. Die Woodchuck-Lautsprecher gibt’s bei Delight.com
20 Oct 2008 19:23:40 | Oliver | Tierisches | Comments
Liebe Freunde, heute müssen wir mal über ein ernstes Thema sprechen. Täglich wird in vielen Magazinen und Blogs über die neusten Gadgets berichtet, aber dabei wird auch sehr oft versäumt über die Risiken aufzuklären, die mit der Nutzung der Geräte einhergehen. Wir sprechen hier jetzt nicht von den üblichen Risiken für den Nutzer, sondern über die für die Haustiere des Nutzers. Eine Studie des Versicherers PetPlan zeigt, dass die kleinen, treuen Begleiter durch unsere Passion für Gadgets und Gizmos ein teilweise sehr gefährliches Leben führen. iPods, PlayStation, Wii, LCD- und Plasma-TVs, DVD-Player und Karaoke Maschinen - die Liste der Gefahrenquellen für Vierbeiner ist lang. Petplan hat 3000 seiner Kunden nach der Ursache für die untypischen Verletzungen ihrer Tiere befragt und kam zu dem folgenden, erschütternden Ergebnis: Auf dem ersten Platz der gefährlichsten Gadgets für Haustiere kommt der iPod zu einem unrühmlichen Auftritt. Rund 15 Prozent der verletzten Haustiere zogen sich durch Apples MP3-Player Schmerzen zu. Wahrscheinlich wurden Kopfhörer verschluckt oder herunterfallende Geräte sorgten für Gehirnerschütterungen.
Ebenfalls gefährlich sind Plasma-TVs, die für 10,8 Prozent der Verletzungen verantwortlich sind. Hier gibt es auch ein Beispiel: Der kleine Jack Russel Terrier Pugsley zog sich wiederholt Verletzungen zu, weil er gegen den Bildschirm sprang, wenn er seine Artgenossen im TV-Programm entdeckte. Eine unschöne Erfahrung musste auch ein 14-jähriger Hund machen, der sich in den Kabeln einer PlayStation verfing und dem daraufhin das Gerät auf den Kopf fiel. Die einzelnen Gadgets scheinen auch verschiedene Tiere anzuziehen. So verletzen sich an der PlayStation bevorzugt Hasen, dem iPod fallen zum größten Teil Katzen zum Opfer. Für Meerschweinchen sind DVD-Player und Fernbedienungen ein rotes Tuch. Die Top 10 der gefährlichsten Gadgets setzen sich wie folgt zusammen: iPod (15 Prozent), Laptop (10,8 Prozent), Fernbedienung (10,8 Prozent), Plasma TV (10,8 Prozent), Wii (10 Prozent), DVD-Player (10 Prozent), PlayStation (8,3 Prozent), Nintendo DS (5,8 Prozent), Handy (5,8 Prozent), Karaoke-Maschine (5,8 Prozent).
Ihr solltet also in Zukunft besser aufpassen, wenn ihr die Kabel eurer Gadgets verlegt, vor Wut über die Niederlage in einem Spiel den Controller der PlayStation durch den Raum werft oder euren iPod oder das Handy auf dem Tisch liegen lasst. (Bild: Petplan / Nintendo)
20 Oct 2008 10:18:12 | Oliver | Technisches | Comments
Das Brionvega Doney TV ist ein Stück Geschichte. Wer Retro-Gadgets mag, der wird das Gerät bestimmt lieben. Bevor man für das Design-TV im Stil der 60er Jahre sein LCD-TV ausmustert, sollte man sich unbedingt den Preis ansehen. Das Doney TV-Gerät gehört mit seinen 799 Euro nämlich nicht gerade zu den günstigen Röhren-TVs. Aber ja doch, es handelt sich ja um ein Designer-TV und nicht um irgendeinen Kasten aus einer alten, total verrauchten Hamburger Hinterhofkneipe. Und laut Connox bietet das 37cm Doney TV auch “aktuellste Technik”. Für das Bild ist nämlich eine HQ Black Matrix Bildröhre zuständig. Welche Anschlüsse das Gerät bietet, wird aber nicht erwähnt. Ursprünglich haben die Designer Marco Zanuso und Richard Sapper, ein der bekanntesten Designer aus unserem schönen Deutschland, das Doney TV entworfen und damit den Preis “Compasso d’Oro” (der erste Design-Preis Europas) gewinnen können. Wer zurück in die Vergangenheit möchte, kann das Brionvega Doney TV bei Connox ordern, allerdings ist das Gerät in den Farben Schwarz, Rot und Weiß “out of stock”. Wir wissen leider nicht, ob es da bald Nachschub geben wird.
17 Oct 2008 10:44:36 | Oliver | Technisches | Comments
Der Londoner Designer Zinc Chan hat sich gedacht, er müsse das Telefonieren komplett revolutionieren und dabei herausgekommen ist das Icono Konzept-Telefon. Telefoniert wird mit zwei silbernen Hütchen, von denen eins über den Daumen und eins über den kleinen Finger gestülpt wird. Dabei wird der Daumen zum Hören und der kleine Finger zum Sprechen benutzt. So weit, so gut! Jetzt wird es aber ein wenig tricky: Statt einfach eine Telefonnummer zu wählen, muss man nämlich mit dem Finger komplexe Kombinationen auf dem runden Touchpad “zeichnen”, die man vorab für die unterschiedlichen Kontakte festgelegt hat. Hört sich kompliziert an? Ist es auch. Es handelt sich zwar nur um ein Konzept, aber so unwahrscheinlich wäre eine Produktion gar nicht. Die Technologien, die dafür benötigt würden (zum Beispiel runde LCD-Panels), gibt es zum größten Teil schon.
17 Oct 2008 10:14:45 | Oliver | Technisches | Comments
Nein, das hier ist keine Light-Ausgabe von WALL-E, sondern die Minoru 3D-Webcam von Novo. Na gut, so ein bisschen WALL-E hat die Minoru-Webcam schon in sich, denn wenn man sie an den PC anschließt, “beginnt sie zu leben”, sagt man bei Novo. Zu leben? Na ja, zumindest beginnen die LEDs in den “Augen” zu leuchten und sie richtet sich auf. Der Abstand zwischen den beiden Linsen entspricht im Verhältnis dem bei einem Menschen. Die Webcam lässt sich laut Novo mit allen gängigen IM-Programmen wie ICQ, Skype, OoVoo & Co. nutzen, was bedeutet, dass einen die Freunde und Geschäftspartner in 3D bewundern dürfen. Aber es gibt auch noch einen Haken: Sehen die Freunde mit bloßen Augen auf das übertragene Webcam-Bild, sehen sie nichts als unscharfes Durcheinander, was daran liegt, dass die 3D-Webcam das linke und das rechte Bild mixt. Deshalb müssen die Betrachter eine der bekannten, zweifarbigen 3D-Brillen tragen, um das Bild auch erkennen zu können. Besser wäre die Übertragung beider Bilder, die dann mit einer Videobrille angesehen ein besseres Ergebnis liefern würden.
Wer möchte, der kann auch Videos und Bilder mit der 3D-Webcam aufzeichnen und direkt auf YouTube hochladen. Da ist für die Betrachter aber auch eine 3D-Brille pflicht. Die Minoru von Novo soll rund 100 US-Dollar kosten und irgendwann im Dezember auf den Markt kommen.
16 Oct 2008 19:10:28 | Oliver | Technisches | Comments
Von Mimo kommen diese 7 Zoll kleinen USB-Displays. Einmal in den USB-Port gestöpselt, taucht der Mimo auch schon in den Display-Einstellungen des PCs auf und kann verwendet werden. Um zum Beispiel den ICQ-Chat oder das E-Mail-Programm ständig im Auge zu behalten, ohne ständig zwischen den Fenstern hin und her switchen zu müssen, braucht man die Anwendung einfach per Drag and drop auf den Icon des Mimo ziehen. Natürlich funktioniert das auch mit RSS-Feeds oder Anwendungen wie beispielsweise Photoshop, wo man die Tool-Paletten einfach auf den Mimo ziehen könnte um den großen Bildschirm komplett für die eigentliche Arbeit frei zu haben. Im Gegensatz zum Century USB-Display, welches das Portemonaie immerhin mit rund 200 US-Dollar belastet, sind die Mimo-Displays echte Schnäppchen. Ab 78 US-Dollar geht es los. Dafür gibt es ein 800 x 480 Mimo-Display. Wer zusätzlich noch eine Touchscreen-Funktionalität, Webcam und DMB-TV-Empfang (funktioniert nur in Korea) haben möchte, der kauft das UM-750 von Mimo, zahlt 147 US-Dollar und spart immer noch rund 50 US-Dollar gegenüber dem Century USB-Display. Mehr Infos zu den Displays gibts bei Funshop.
16 Oct 2008 14:16:04 | Oliver | Technisches | Comments
Wer es trotz seiner musikalischen Ader nicht zum Rockstar geschafft hat, kann seine unerfüllten Träume trotzdem mit Musikspielen wie “Rock Band” oder “Guitar Hero” für die gängigen Next-Gen-Konsolen PlayStation 3, Xbox 360 und Wii ausleben. Während man bei “Guitar Hero” bislang noch nur als Solo-Gitarrist virtuell in eine Band einsteigen kann, kann man bei “Rock Band” mit Freunden eine komplette Band gründen. Dafür werden Controller in Form von Gitarre, Schlagzeug und Mikrofon mitgeliefert. Einmal das Spiel in die Konsole gesteckt, kann man auch gleich aus dem heimischen Wohnzimmer heraus auf Tournee gehen und die Fans von den großen Bühnen der Welt mit seinen Fähigkeiten beglücken. Weil die Atmosphäre aber trotz HDTV und Surround-Sound nicht ganz mit der auf einer echten Bühne vergleichbar ist, hat sich PDP dazu entschlossen ein Set bestehend aus Nebel- und Lichtanlage für “Rock Band” auf den Markt zu bringen, dass das Wohnzimmer dann endlich in einen Rock-Club verwandeln soll.
Das Set soll im November auf den US-Markt kommen und rund 100 US-Dollar kosten. Ob es auch auf den deutschen Markt kommen wird, wissen wir leider nicht. Jetzt fehlt eigentlich nur noch das Schuluniform-Kostüm von Angus Young und ein Kiss-Masken-Set und es kann richtig losgehen.
15 Oct 2008 12:19:40 | Oliver | Technisches | Comments
SanDisk und die großen Musik-Labels haben sich dazu entschlossen, Musik in Zukunft auch auf microSD-Karten zu vertreiben. Das Kind nennt sich “slotMusic” und bietet auf einer 1GB fassenden microSD-Karte ein ganzes Musik-Album bestehend aus 320Kbps MP3-Files. Eigentlich soll das Konzept auf die Nutzer von MP3-Handys abzielen, aber SanDisk hat sich wohl gedacht, dass es nicht schlecht wäre, auch die Menschen mit einer Abspielmöglichkeit für die microSDs zu versorgen, die kein MP3-fähiges Handy besitzen. So ist wohl der mit 20 US-Dollar mehr als preiswerte Sansa slotMusic Player entstanden, der weder mit dem PC, noch mit dem Internet verbunden werden muss. Ganz nach dem Motto “Karte rein und glücklich sein” muss man nicht viel mehr tun, als die schon mit Musik beladene Karte in den dafür vorgesehenen Slot zu schieben. Aber man hat bei SanDisk auch noch weiter gedacht und den slotMusic Player nicht nur für die gekauften microSD-Karten nutzbar gemacht. Man kann auch eigene microSDs mit DRM-freien MP3- und WMA-Dateien beladen. In den Staaten gibt’s den slotMusic Player ab heute im Handel. Inklusive einem Album soll er 35 US-Dollar kosten. Kopfhörer und Batterien sind natürlich inklusive. Das Case lässt sich anpassen. Es gibt dafür beispielsweise Cover im ABBA- oder Robin Thicke-Style. Ab 2009 soll das Gerät auch in Europa erhältlich sein. Interessant, aber machen wir jetzt wieder Rückschritte und pfeifen in Zukunft auf die digitale Distribution von Musik?
14 Oct 2008 12:03:22 | Oliver | Technisches | Comments
Sind wir doch mal ganz ehrlich: Die meisten Leute, die ein iPhone in der Tasche haben, nutzen das Gerät nur selten für seine eigentliche Funktion. Man zeigt das iPhone halt viel lieber her, als damit zu telefonieren oder sogar im Web zu surfen und E-Mails abzurufen. Ich gebe zu, dass ich kein iPhone besitze. Nicht etwa, weil ich es nicht gut finden würde, nein, ich habe Handys komplett abgeschafft. Ging ja schließlich früher auch ohne und klappt auch heute sehr gut. Nun ist das iPhone ja auch weniger Telefon und mehr Computer, dank der zahlreichen Möglichkeiten wie Maps, Apps, Spiele & Co. und da ist es zwar unterwegs auch ganz nützlich, kann aber nicht unbedingt mit der komfortablen Bedienung eines EEE-PCs mithalten. OLO Computer möchte da aber eine Lösung gefunden haben, wie man sein iPhone schnell und einfach in ein Notebook verwandeln kann. In dem mobilen Gerät, das nicht größer als ein EEE-PC sein dürfte, befindet sich ein Schacht, in den das iPhone eingesteckt werden kann. Dadurch ist es möglich, den Screen des iPhones auf dem großen Display anzeigen zu lassen und das Handy über die weitaus komfortablere Tastatur zu bedienen. Mehr Infos gibt es auch noch nicht zu OLOs iPhone-gepowertem Notebook.
Der Preis ist auch noch nicht unbekannt, aber mit dem dürfte sich wohl die Frage klären, ob es eine sinnvolle Anschaffung wäre oder nicht.
13 Oct 2008 12:42:36 | Oliver | Technisches | Comments
USB-Leuchten mit und ohne iPod Dock sind ja nicht wirklich etwas Neues, dafür haben aber nur die wenigsten Geräte eine solch interessante Form wie das Conof. Desk Light. Leider gibt es so gut wie keine Informationen über die technische Funktionalität des Desk Lights, aber soviel konnten wir schon erkennen: Es bietet zwei USB-Anschlüsse für iPod & Co., über die man den MP3-Player aufladen und Musik abspielen lassen kann. Welche Leistung die Lautsprecher haben, wissen wir leider nicht. Das Desk Light kann je nach Belieben hingelegt oder aufgestellt werden. Verfügbar ist das 1,7 kg schwere Gerät in den drei Farben Weiß, Grau und Grün. Auf dem Bild erscheint das Desk Light ein wenig größer, als es in der Realität ist: 70mm x 350mm x 400mm. Benötigt man die USB-Anschlüsse mal nicht, lassen sie sich mit einem Schieber einfach verschließen. Zum Preis und zur Verfügbarkeit gibt es leider keine Informationen. Wer sich trotzdem durch die japanischen Texte wühlen möchte, findet alle Informationen zum Desk Light auf der Website des Herstellers Conof.
13 Oct 2008 12:16:02 | Oliver | Technisches | Comments
Bewegungsgesteuerte Spiele sind ja spätestens seit Veröffentlichung der Wii voll im Trend. USB-Gadgets erfreuen sich ebenfalls einer immer größer werdenden Beliebtheit und da dachte sich Actiga, dass man die beiden Dinge doch durchaus miteinander kombinieren können. Zusammen mit Aptus veröffentlicht man jetzt vier PC-Spiele mit USB-Motion-Controller. Dabei handelt es sich um die Titel “Sk8 House”, “Cars of Fury”, “Hoverboard Racing” (Zurück in die Zukunft lässt grüßen) und “Home Run King”. “Sk8 House” steuert man passend mit einem Skateboard, “Hoverboard Racing” mit einem Hoverboard, “Cars of Fury” mit einem kleinen Auto und das Baseball-Spiel “Home Run King” natürlich mit einer Kombination aus Baseball und Schläger. Ab wann die Spiele samt USB-Motion-Controller verfügbar sein werden, wissen wir leider nicht. Mehr Infos gibt es bei Aptus Games.
Die Idee von Designer Sung Woo Park klingt interessant: Statt alte Batterien wegzuwerfen oder im nächsten Giftmobil entsorgen zu lassen, könnte man damit auch die Straßenbeleuchtung betreiben. Zwar haben die meisten Batterien, bevor sie den Weg zur Entsorgung antreten, nicht mehr genügend Energie, um MP3-Player, Fernbedienungen und andere Gadgets damit betreiben zu können, für spezielle LEDs, die sehr wenig Energie benötigen, könnte sie aber noch ausreichen. An den Leuchten ist ein runder Behälter angebracht, der Löcher in verschiedenen Größen enthält, in die man seine alten Batterien einwerfen kann. In der Röhre werden die Batterien zusammengeschaltet, um mehr Energie zu produzieren zu können. Auf diesem Weg könnte man die letzte Energie aus alten Batterien holen, sie sinnvoll nutzen und damit auch noch eine Menge Energie sparen. Weitere Bilder gibt es im Artikel.