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| DPSG Stamm Lüdinghausen, Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg |
Subscribe | Retrun to feeds | Users subscribed: 0 | Last Updated: Sep 02 2008, 01:18:02
Wir möchten alle Mitglieder herzlich zu unserem Stammesaktionstag am Samstag, dem 13. September 2008 einladen, der uns in diesem Jahr in den Freizeitpark „FORT FUN Abenteuerland“ führt. Wir treffen uns um 9.00 Uhr an der Bushaltestelle an der Realschule und fahren gemeinsam mit dem Bus in den Freizeitpark. Gegen 18.00 Uhr werden wir wieder an der Realschule ankommen. Selbstverpflegung Bitte bringt für den Tag ein Lunchpaket, Getränke und etwas Taschengeld mit, um euch für den Tag selbst zu verpflegen. Kosten Der Teilnehmerbeitrag für den Ausflug liegt bei 26 €. Darin enthalten sind die Hin- und Rückreise per Bus und der Eintritt in den Park. Bitte bringt das Geld direkt zum Bus mit. Es wird dort von unserem Kassierer eingesammelt. Anmelden bis 5. September! Wenn ihr mit uns in das FORT FUN Abenteuerland fahren wollt, meldet euch bitte bis Freitag, den 5. September schriftlich bei uns an! Alle Mitglieder erhalten hierzu zusammen mit dieser Einladung ein Anmeldeformular per Post. Dieses bringt ihr dann bitte bei Daniel Bicks vorbei. Wir haben einen Bus mit 48 Plätzen gemietet, daher ist die Anzahl der Plätze begrenzt. Loading... Weitere Infos: Am Sonntag (31.8.2008) startet unser Bimb's beim ersten Lüdinghauser Rasenmäher-Rennen mit dem MST-Racing Team. Um 11 Uhr geht es im Westrup auf dem Hof Schäper mit dem freien Training los. Das Rennen startet um 14 Uhr. Wir wünschen viel Glück! Weitere Infos: Mit einem außergewöhnlichen Konzept wartet am kommenden Samstag (23. August) das Burgfestival in Lüdinghausen auf. Neben Rock und Pop, Blues, Punk und Soul gibt's Programm für die kleineren Besucher. Während Mutti und Vati sich einen schönen Nachmittag (und Abend) mit der Livemusik ihres Geschmacks machen, sind die Kleinen mit der Lagerkirmes beschäftigt. Gute Erfahrungen haben die Veranstalter in ihrer Zusammenarbeit mit den St.-Georg-Pfadfindern gemacht, als sie bereits beim Floop de Woop in Westrup 2002 dieses Konzept aufgriffen. Die Pfadfinder haben eine tatkräftige Mannschaft aufgestellt, um den Eltern der jüngsten Festivalbesucher etwas „Luft“ zu verschaffen. Die Lagerkirmes des hiesigen Pfadfinderstamms sieht unter anderem einen Parcours vor, auf dem die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen können. Selbstverständlich gibt es dabei Preise zu gewinnen, wobei hier „jeder“ ein Sieger ist. Die Preise stammen aus dem Senegal; es sind sehr kleine aber feine funktionsfähige Miniatur-Trommeln, mit echtem Ziegenfell bespannt. Gestiftet hat sie der Verein „Hilfe für Senegal“, dem der eventuell zu erwartende Reinerlös des Festivals zufließen soll. Neben weiteren Überraschungen, wie etwa dem beliebten Kinderschminken, können die Teilnehmer am Lagerfeuer selbst ihr Stockbrot backen. Und falls es ein paar Regentropfen geben sollte, ist das auch kein Problem. Die Pfadfinder wollen eine echte Jurte – ein großes nordländisches Zelt – aufbauen, in dem man notfalls sogar ein wärmendes Feuer entzünden kann. Alle Kinder können teilnehmen, Start der Lagerkirmes ist um 14 Uhr. Weitere Infos: Am vergangenen Wochenende feierten die Pfadfinder die erfolgreichen Renovierungsarbeiten am Claim mit den Claim-Nachbarn und Ehemaligen. Am Freitag (08.08.2008) hatten die Pfadfinder ab 19 Uhr alle Nachbarn der Pfadfinderhütte im Berenbrock zu einem Nachbarschaftsfest am Claim eingeladen. Nach anfänglichem Regen, der die Pfadfinder nach dem verregneten Sommerlager nicht mehr aus der Ruhe bringen konnte, wurde es am Claim doch noch sehr gemütlich. Die zahlreich erschienenen Nachbarn hatten die Möglichkeit, sich vor und im Claim von dem Erfolg der Renovierungsarbeiten am Claim zu überzeugen. Bei Grillwurst und Bierchen kamen Pfadfinder und Nachbarn ins Gespräch. Insgesamt ein sehr netter Abend: Auf weiterhin gute Nachbarschaft! Am Samstag (09.08.2008) ging es dann um 17 Uhr mit der Mitgliederversammlung des Fördervereins weiter. Es wurde hier über die Aktivitäten des Stammes und die Verwendung der Gelder berichtet. Besondere Ausgaben gab es beispielsweise für die Claim-Renovierung, Anschaffung von neuem Küchenmaterial und Leiterfortbildungen. Es wurden auch die einzelnen Spenden von Unternehmern lobend erwähnt! Nach der Entlastung des Vorstands wurde dieser in alter Besetzung komplett wiedergewählt: 1. Vorsitzende Gudrun Rosentreter 2. Vorsitzender Manfred Werning Kassierer Johann F. Borger Schriftführer Klaus Ehrentraut Beisitzer Martin Köster Zum Kassenprüfer wurde Alex Thyroff gewählt. Nach den Wahlen gab es eine Vorschau auf das 60jährige Stammesjubiläum im nächsten Jahr. Außerdem wurde eine Chronik/Archiv-Gruppe gegründet. Das erste Treffen der Gruppe ist am Fr. 24.10.2008 um 19.30 Uhr in der Gaststätte Zur Mühle. Mit dabei sind bisher Gudrun, Rocky, Alex, Fidschi, Lona, Manni Werning. Weitere Interessierte sind herzlich willkommen! Die Fördervereinsversammlung ging dann nahtlos in das Ehemaligentreffen über. Alte Fotos vom ersten "abgebrannten" Claim und vom Bau des zweiten, heutigen Claims regten zum Gespräch an. Aber auch hier wurde mit Grillwurst und Bier an das leibliche Wohl gedacht. Weitere Infos: Fotos „Und wenn die anderen nach Hause fliegen, haben wir noch ein Bonbon“, freut sich Simon Suttrup jetzt schon auf die letzte Woche seines Austauschjahres in den USA, das für ihn am Freitag beginnt. Durch das „PPP Stipendium“, das der Jugendliche erhielt, wird er eine Woche vor seinem Heimflug durch Washington D.C. und Umgebung touren, Rundgang im Weißen Haus inklusive. Für dieses „Schmankerl“ hatte sich der 17-Jährige im vorigen Herbst gegen eine Vielzahl an Bewerbern durchgesetzt und das begehrte Vollstipendium des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) ergattert. Dafür musste er auch in der deutschen Geschichte fit sein: Fragen wie „Wann wurde die Verfassung ausgerufen?“ oder „Was geschah nicht an einem 9. November?“ durften für die Bewerber kein Problem darstellen. Nach einer Vorauswahl durch AFS (American Field Serive), der in diesem Wahlkreis für die Auswahl des PPP-Stipendiaten verantwortlich ist, hatte die SPD-Bundestagsabgeordnete Angelica Schwall-Düren das letzte Wort. Im Februar bekam Simon die Nachricht, dass er das Stipendium erhalten hatte. Nur kurze Zeit später bekam er seine Gastfamilie. Für ein Jahr wird er bei Frank Johnson und seinem Sohn Evan Johnson in Charlotte, North Carolina, leben. Der alleinerziehende Gastvater nimmt jedoch nicht nur den Lüdinghauser auf. Simon wird sich sein Zimmer mit dem AFSler Gabriel Terzi aus Italien teilen. Parallel zum Programm des parlamentarischen Stipendiums hatte sich Simon auch für das reguläre Austauschprogramm des AFS beworben. Hier erhielt er bald einen Platz für ein Austauschjahr in Malaysia. „Das hätte mich auch gereizt, aber ich gehe doch lieber in die USA. Ich glaube, die Esskultur in Malaysia wäre für mich eine zu große Umstellung gewesen.“ Statt an die Esskultur wird sich Simon in Charlotte nun erstmal an die Größe der Stadt gewöhnen müssen. Im Vergleich zum beschaulichen Lüdinghausen ist die sogenannte „Queen City“ im Osten der USA gigantisch, fast 700 000 Einwohner zählt sie. Auf Simons neue Schule, die Meyers High School, gehen 2700 Schüler, und das nur von den Stufen neun bis zwölf. Hier in Deutschland hat Simon diesen Sommer seinen Realschulabschluss gemacht, eigentlich wäre er also fertig mit der Schule. Für seinen Traum hängt er aber gerne noch ein Jahr dran. Von „verlorener Zeit“ kann da keine Rede sein. „Einen Ausbildungsplatz habe ich auch schon sicher.“ Wenn Simon nächstes Jahr heimkehrt, beginnt seine Ausbildung bei Ford Kaiser in Lüdinghausen. „Ich freue mich sehr auf dieses Jahr und möchte viele neue Dinge ausprobieren.“ Unter anderem will Simon dem Football Team (American Football, versteht sich) beitreten, oder sich mal im Cross Country (Geländelauf) probieren. Die Nervosität hält sich noch in Grenzen, vor allem, weil Simon seit einem halben Jahr in gutem Kontakt zu seinem Gastvater steht. „Ich denke, dass Simon einen sehr guten Gastvater hat“, ist auch Simons Vater Georg Suttrup beruhigt. Einzig eine Frage bereitet dem Jugendlichen Sorgen: Wie wird er mit nur 20 Kilogramm Gepäck auskommen? „Ich hab’ so große Füße – in Amerika finde ich vielleicht keine Schuhe, die mir passen. Also pack’ ich den Koffer einfach voll mit Schuhen, der Rest muss zu Hause bleiben!“ Weitere Infos: Ein umfangreiches Programm erwartete am vergangenen Samstag die Mitglieder des Fördervereins der Pfadfinder bei ihrer Mitgliederversammlung. Dabei ließen die Pfadfinder nicht nur das vergangene Geschäftsjahr noch einmal Revue passieren. Ferner konnten sie sich über die Ergebnisse des jüngsten Arbeitseinsatzes ihrer Gemeinschaft informieren. Schließlich trafen sie sich an ihrem Claim, wo die renovierte Hütte auf den ersten „offiziellen“ Einsatz wartete. Nachdem Gudrun Rosentreter als Vorsitzende und Manfred Werning als Stellvertreter den Anwesenden über die Aktivitäten der vergangenen Monate Bericht erstattetet hatten, zog auch Kassierer Johann Borger eine positive Bilanz. Als auch die Kassenprüfung keinen Grund zur Klage bot, wurde der gesamte Vorstand einstimmig entlastet. So wunderte es nicht, dass beim Tagesordnungspunkt Neuwahl des Vorstands „Wiederwahl“ gewünscht wurde. Große Einstimmigkeit herrschte, als sich die Vorsitzende Gudrun Rosentreter und ihr Stellvertreter Manfred Werning erneut zur Wahl stellten. Auch Kassierer Johann Borger und Schriftführer Klaus Ehrentraut werden im kommenden Jahr ihre Ämter fortführen. In gewohnter Weise wird Martin Köster den Beirat stärken. Einen Blick auf die Kasse wird Prüfer Alex Thyroff werfen. Im nächsten Jahr wartet bereits ein großes Ereignis auf die Pfadfinder: 2009 wird die Lüdinghauser Gruppe ihr 60-jähriges Bestehen feiern. Im Anschluss an die Sitzung bot das bevorstehende Jubiläum noch so manchen Gesprächsstoff am Lagerfeuer. Gemeinsam mit den Ehemaligen genossen alle den lauen Sommerabend am Claim. Am kommenden Samstag (9.8.2008) findet am Pfadfinderclaim ab 17 Uhr im Berenbrock ein Treffen aller ehemaligen Lüdinghauser Pfadfinder statt. Gleichzeitig findet dort auch die Mitgliederversammlung des Fördervereins statt. Die Pfadfinder wollen die Gelegenheit nutzen, um allen Ehemaligen und Fördervereinsmitgliedern den frisch renovierten Claim zu präsentieren und mit den Ehemaligen und Freunden ins Gespräch zu kommen. Für das leibliche Wohl (Bier und Würstchen) ist gesorgt! Die Pfadis freuen sich auf zahlreiches Erscheinen und einen schönen Abend! Ein erlebnisreiches Sommerlager liegt hinter den 77 Kindern, Jugendlichen und Leitern der Pfadfinder aus Lüdinghausen und Olfen. Zwei Wochen lang hatten sie ihre Zelte nahe des Ortes Rückholz im Ostallgäu auf 850 Meter Höhe und in Sichtweite der Alpen aufgeschlagen. Mit Beginn des Lagers hatten die Pfadfinder mit schlechtem Wetter zu kämpfen. Regen sollte sie fast die kompletten zwei Wochen begleiten. Deshalb ging es für die Kinder schon in den ersten Tagen in ein nahe gelegenes Erlebnisschwimmbad. Die Tage, an denen es nicht ganz so viel regnete, wurden für Programmpunkte wie die Weltreise-Stafette (einem Postenlauf) oder den Hike (einer zweitägigen Wanderung) genutzt, bei dem in Kleingruppen das bergige Ostallgäu erkundet wurde. Die Stimmung bei den Kindern und Leitern war trotz des Wetters durchweg gut. Im Laufe der Zeit hatten sie gelernt, den Regen zu ignorieren. Trotz Regens spielten sie in entsprechender Kleidung beispielsweise Fußball und hielten sich zum Spielen nicht nur in den Gemeinschaftszelten auf. Bei einem Fußballturnier traten unter anderem Mannschaften wie „FC Bad Tzelona“, „Lokomotive Rückholz“ oder „FC Watten Mond“ gegeneinander an. Während des ganzen Lagers waren wetterbedingt auch Gesellschafts- und Brettspiele sehr beliebt. Ein Spiel fehlte jedoch in der mitgebrachten Spielekiste: „Paschi Paschi“ („Mensch ärgere dich nicht“). Also wurde kurzerhand ein Spielbrett aus Pappe mit Spielfiguren aus bemalten Schraubverschlüssen gebastelt und ein Würfel geschnitzt. Immer wieder konnte man den Ausruf „Paschi Paschi“ über den Lagerplatz schallen hören, wenn wieder eine Spielfigur geschmissen wurde. Ein Bannerturm wurde traditionell ebenfalls errichtet. Natürlich blieben die Pfadfinder auch von „Überfällen“ anderer Gruppen, wie beispielsweise den Messdienern des benachbarten Dorfes, mehrfach nicht verschont. Das Banner konnte jedoch keine der Gruppen ergattern, was nicht zuletzt auf die „Gegenmaßnahmen“ zurückzuführen ist, wie Fallen oder dem selbst gebauten Katapult, mit dem die Spülwasserreste auf die Angreifer katapultiert werden sollten. Mit Humor nahmen die Pfadfinder auch den Konstruktionsfehler des Katapults hin, welcher das „Wurfgeschoss“ zum Teil nicht einmal einen halben Meter weit „fliegen“ ließ. Am Wochenende gab es beim Workshop-Tag Angebote wie Miniaturlagerbauten aus Zahnstochern, Wanderungen zu den Burgruinen „Eisenberg“ und „Hohenfreyberg“, Spiele im Wald wie „Stratego“ oder „Lasse bunkern“, Haare stylen, Bögen für das Rollenspiel bauen, Jonglieren und vieles mehr. Ein weiterer spannender und lustiger Programmpunkt war die Hüttengaudi mit vielen lustigen Spielen wie Käsesorten raten, Jodeln, Schuhplattlern, Maßkrugstemmen und Kühe melken, bei der anschließend die drei besten Kinder jeder Altersstufe geehrt wurden. Der Höhepunkt der zweiten Lagerhälfte war ein Rollenspiel. Hierfür hatten sich die Kinder bereits zu Hause Verkleidungen für ihre Rolle als Magier, Kämpfer, Waldläufer oder Halunke gebastelt. Im Lager galt es dann, das Dorf „Trollhausen“ von einem großen, grünen, bösen Troll zu befreien, der es zuvor verzaubert hatte. Hierfür mussten sich die Kinder Teile eines Zauberspruchs erspielen oder erkämpfen. Der Troll konnte letztendlich tatsächlich besiegt werden, und alle verzauberten Dorfbewohner feierten beim zünftigen Spießbraten ihre Rückverwandlung zu normalen Menschen. An den abendlichen Lagerfeuerrunden wurden Lieder gesungen und Stockbrot gebacken. Bei schlechtem Wetter konnten sich die Pfadfinder hierzu in die eigens dafür aufgestellte Feuerjurte verziehen, bei gutem Wetter wurde die „Openair Feuerstelle“ bevorzugt. Ein weiteres Highlight für insgesamt sechs Pfadis, Rover und Leiter war der Aufstieg auf die „Große Schlicke“, einem nahe gelegenen Berg in den Allgäuer Alpen. Die sechs erklommen den 2060 Meter hohen Berg mit Kletterpartien und steilen Serpentinen in hohem Tempo. Nachdem sich die Gruppe während des Aufstiegs zunächst in den Wolken befand, wurde sie am Gipfelkreuz durch die schöne Aussicht auf die Stadt Füssen und das Schloss Neuschwanstein belohnt. Die lokalen Wetterberichte während des Lagers, die immer halbwegs gutes Wetter versprachen, sollten sich als „Touristenfalle“ herausstellen. Gegen Ende des Lagers gab es dann doch noch zwei sonnige Tage, die die Pfadfinder für einen Ausflug in ein nahe gelegenes Freibad und einen trockenen Abbau der Zelte nutzten. Weitere Infos: Ich werde am Abreisetag mit den Pfadis im Bus in Verbindung stehen. Sobald sie realistisch abschätzen können, wann der Bus in Lüdinghausen zu erwarten ist, wird zu diesem Bericht ein Kommentar ergänzt, in dem die vorraussichtliche Ankunftszeit zu sehen ist. Es lohnt sich also, am Samstag Nachmittag bzw. frühen Abend einen Blick auf die Homepage zu werfen! … Leider ohne Fotos, da dies bisher technisch nicht möglich war :-/ Das Lager ist nun fast vorbei und endlich haben die Pfadfinder das langersehnte gute Wetter. Die bisherigen Wetterberichte, die immer halbwegs gutes Wetter versprachen, sollten sich als "Touristenfalle" herausstellen. :-) Daher nutzten sie heute direkt die Chance und haben auf ins nahegelegene Hallenfreibad gemacht.
Trotz des mehr schlechtem als rechtem Wetters ist die Stimmung bei den Kindern durchweg gut. Im Laufe der Zeit haben die Pfadis gelernt, den Regen zu ignorieren, was soviel heißt, dass trotz Regen in entsprechender Kleidung Fußball gespielt wurde und man sich nicht in den Aufenthaltszelten "verkriecht". Während der ganzen Zeit wurde das Programm flexibel dem Wetter angepasst, was bedeutete, dass einige Programmpunkte mehrfach hin und her geschoben werden mussten. Während der letzten eineinhalb Wochen gab es reichlich spannende und lustige Programmpunkte. Am Wochenende gab es zum Einen einen Workshoptag, mit Angeboten wie Miniaturlagerbauten, Wandern zu Burgruinen, Waldspiele, Haare stylen, Bögen für das Rollenspiel bauen, Jonglieren u.v.m. und zum Anderen war die Hüttengaudi mit lauter Lustigen Spielen wie Käsesorten raten, Jodeln, Schuhplatteln, Maßkrugstemmen, Kühe (Handschuhe) melken angesagt, bei dem anschließend die drei besten Kinder jeder Stufe geehrt wurden. Anfang dieser Woche wurde ein Rollenspiel durchgeführt. Hierbei hatten sich die Kinder bereits zu Hause Verkleidungen für ihre Rolle z. B. als Magier, Kämpfer, Waldläufer oder Harlunke gebastelt. Bei dem Rollenspiel ging es darum, ein Dorf von einem bösen Troll zu befreien, der es verzaubert hatte. Hierfür mussten sich die Kinder an verschiedenen Stationen die Teile eines Gegenzauberspruchs erspielen oder erkämpfen. Letzenendes konnte der Troll tatsächlich besiegt werden und alle verzauberten Dorfbewohner wurden wieder zu normalen Menschen. Auch ein Fußballturnier gab es, bei dem sich unter anderem Mannschaften wie FC Bad Tzelona, FC Wat'n Mond oder Lokomotive Rückholz bildeten und gegeneinander antraten. Während des ganzen Lagers waren die Brettspiele aus der Spielekiste des Bezirks sehr beliebt. Ein Spiel fehlte den Leitern jedoch - und zwar gab es in dieser Spielekiste kein "Paschi Paschi" (was das Gleiche wie "Mensch ärgere dich nicht" ist). Also wurde kurzerhand selber ein Spielbrett aus Pappe gebastelt, mit Spielfiguren aus bemalten Schraubverschlüssen und einem selbstgeschnitzten Würfel. Während des ganzen Lagers konnte man immer wieder den Ausruf "Paschi Paschi" über den Lagerplatz hören, wenn wieder eine Spielfigur geschmissen wurde. Es wurden allerdings nicht nur Brettspiele angeboten. Zwischendurch gab es auch die Möglichkeit, im Wald "Stratego" oder "Lasse bunkern" zu spielen. Abends wurden Lagerfeuerrunden gemacht, bei dem Lieder gesungen und Stockbrot gemacht wurde. Bei schlechtem Wetter konnten sich die Pfadis in die eigens dafür aufgestellte Feuerjurte verziehen, bei gutem Wetter wurde die "Open Air Feuerstelle" bevorzugt. Natürlich blieben die Pfadis auch von "Überfällen" anderer Gruppen, wie z. B. den Messdienern, nicht verschont. Das Banner konnte keine der Gruppen ergattern, was nicht zuletzt auf die "Gegenmaßnahmen", wie Fallen oder dem eigens von Bimbo gebauten Katapult, mit dem die Spülwasserreste auf die Überfaller katapultiert werden sollte, zurückzuführen ist. Unter uns: Leider hatte das Katapult einen Konstruktionsfehler, so dass das "Wurfgeschoss" zum Teil nicht einmal einen halben Meter "gefallen" ist, wenn es nicht bereits vorher vom "Katapult" runtergefallen ist. Im Prinzip hätte man die Wasserbomben besser selber werfen können ;-) Ein weiteres Highligt für insgesamt sechs Pfadis, Rover und Leiter war der gestrige Aufstieg auf die "Große Schlicke", einem nahegelegenen Berg. Die sechs erklommen den 2.060 Meter hohen Berg mit Kletterpartien und Serpentinen in sehr schnellem Tempo. Nachdem sich die Gruppen zunächst in den Wolken befand, wurde sie kurz darauf durch die schöne Aussicht auf die Stadt "Füssen" und das Schloss Neu Schwanstein belohnt! Morgen heißt es für die Kinder und Leiter auch schon wieder "Abbauen", um am Samstag morgen pünktlich die Rückreise antreten zu können. Die letzte Nacht werden die Pfadis entweder in ihren Weißzelten oder in der Scheune des Bauern verbringen. Insgesamt kann das Lager trotz widriger Wetterumstände als gelungen bezeichnet werden. Ich wäre gerne selber dabei bewesen! Die Pfadis sind am Samstag gut in Rückholz im Allgäu angekommen! Da das Wetter nicht so gut war, hatte die Vortour und die "Besatzung" des Material-LKW bereits die Schlafzelte für die Kinder aufgebaut, so dass die Kinder direkt nach der Ankunft in ihre Zelte "einziehen" konnten. Sonntag und Montag hatte das Lager weiterhin mit schlechtem Wetter zu kämpfen, wobei ein paar Zelte "Landunter" meldeten - welche jedoch schnell gerettet wurden. Deshalb hieß es für die Kinder am Montag in ein nahegelegenes Erlebnisschwimmbad zu fahren. Ein kleiner Bannerturm wurde, trotz des schlechten Wetters, auch schon errichtet. Am Abend gab es dann die erste richtige Lagerfeuerrunde! Seit heute sind die Pfadfinder wieder mit gutem Wetter gesegnet! Strahlender Sonnenschein! Also bestes Wetter für die heute stattfindende Staffette und den traditionellen Bratkartoffeln vom Lagerfeuer (nach Ede's Art)! Morgen werden die Kinder in die Hike-phase starten und Gruppenweise zusammen mit ihren Leitern auf Wanderschaft gehen. Wünschen wir ihnen bestes Wetter für die restlichen eineinhalb Wochen! In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 12. Juli 2008, starten die Lüdinghauser Pfadfinder in ihr Sommerlager im Allgäu. Bereits am Freitag wurde das Lagermaterial und das Gepäck der Kinder in den LKW geladen. Um 21 Uhr macht sich dieser auf den Weg Richtung Allgäu. Um 3.30 Uhr treffen sich dann alle Lagerteilnehmer an der Realschule und dann geht es auch für sie mit dem Bus ins Sommerlager. Am Freitag Abend hat Radio Kiepenkerl ein Interview mit unserem Stammesvorsitzenden Tobias Petrausch gesendt und uns ein schönes Sommerlager gewünscht. Loading...Wenn wir vor Ort eine Internetverbindung auftreiben können, gibt es hier vielleicht während des Lagers schon ein paar Fotos. Fotos
Unsere Sommerlager-Vortour, Eumel, Dany, Fiffi und die Weißen Tiger, ist bereits seit Mittwoch auf dem Lagerplatz im Allgäu. Hier die ersten Eindrücke von vor Ort: Mittwoch, 9.7.: Das ist doch mal ne Aussicht!
Donnerstag, 10.7.: Auf geht's! 1500m Rodelbahn. Saugeil hier. Wetter ist Bombe 29 Grad. Hammer.
„Kiepenkerl meets Alm-Ohi“ Seine Zelte schlägt der Pfadfinderstamm aus Lüdinghausen vom 12. bis 26. Juli in Rückholz im Allgäu auf. 85 Mitglieder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) tauschen dabei gerne ihre Betten und ein Dach über den Kopf gegen Isomatte, Schlafsack und Zelt ein. Denn dabei können die Georgspfadfinder im Alter von sieben bis 18 Jahren Natur, Gemeinschaft, Abenteuer und Europa entdecken, Beim Sommerlager der Pfadfinder aus Lüdinghausen steht dabei vor allem das Motto „Kiepenkerl meets Alm-Ohi“ auf dem Programm. Es wird viele Spiele zu diesem Thema geben, wie zum Beispiel eine „Hüttengaudi “ und eine Bayern-Olympiade. Los geht es am 12. Juli, zwei Wochen später werden die Georgspfadfinder dann voller neuer Eindrücke und Freundschaften in Lüdinghausen zurückerwartet. Im Gegensatz zum passiven Cluburlaub erleben die Georgspfadfinder bei ihren Zeltlagern einen Aktivurlaub, in dem die Kinder lernen, mit der Natur umzugehen und neue Freundschaften zu knüpfen. Denn gemeinsam mit Gleichaltrigen bekommen die Kinder, und Jugendlichen dabei die Chance, selbst-bestimmt ihre Freizeit zu gestalten sowie Natur, Abönteuer und Länder zu erkunden. Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg ist mit rund 50000 Mitgliedern eine der größten Kinder- und Jugendverbände in NRW. Im Bistum Münster engagieren sich rund 9000 Ceorgsfad finder in 132 Pfadfindergruppen, so auch im Pfadfinderstamm in Lüdinghausen, dem zirka 120 Kinder und Jugendliche angehören. Zeitungsbericht
Für Kurzentschlossene bieten die Lüdinghauser Pfadfinder noch sechs freie Plätze im Ferienlager vom 12. bis 26 Juli in Rückholz/Allgäu. Das Zeltlager steht unter dem Motto "Kiepenkerl meets Alm-Öhi". Dazu sind viele Spiele und Unternehmungen geplant. Mitfahren können alle Kinder im Alter ab acht Jahren. Anmeldungen nimmt Tobias Petrausch entgegen. Also vielleicht wollen ja eure Geschwisterkinder mit ins Sommerlager oder ihr nehmt eure Schulfreunde mit. Fragt doch mal nach. In fast 2 Wochen geht es los, unser Sommerlager im Allgäu unter dem Motto „Kiepenkerl meets Alm-Öhi“! Per Post bekommen alle angemeldeten Teilnehmer in diesen Tagen den zweiten Sommerlagerinfobrief. Hier gibt es vorab schon mal die wichtigsten Infos: TerminSamstag, 12. Juli bis Samstag, 26. Juli 2008 (3.-4. Ferienwoche) LagerplatzDer Lagerplatz liegt in der Nähe des Dorfes Rückholz. Größere Städte in der Umgebung sind Kempten, Marktoberdorf oder Füssen. Ganz in der Nähe des Lagerplatzes liegt der „Luimooser Weiher“, ein kleiner See, in dem wir Baden können. ProgrammEuch wird im Sommerlager einiges geboten: Lagerbauten, Lagerführerschein, eine Hüttengaudi, Wasserspiele und Spiele rund um den Fußball. Ein Bergfest, Stafette, Nachtwanderung, Rollenspiel, Hike und „Wetten Dass“. Es gibt Workshops zwischendurch wie z. B. Knoten, Karte und Kompass, Jonglieren, Snoezelen usw., Baden im See, abendliche Lagerfeuerrunden. Das alles wird euch zwei erlebnisreiche Wochen bescheren!
Verkleidung für das RollenspielUm in der zweiten Woche des Lagers ein richtiges Rollenspielgefühl hin zu bekommen, benötigt ihr noch ein Kostüm! In der Nähe des Lagerplatzes werden wir einen See vorfinden, der „Trollweiher“ heißt! Und bei unserem Rollenspiel werden wir versuchen, hinter das Geheimnis dieses TROLLweihers zu kommen!! Dafür brauchen wir tapfere Ritter, geheimnisvolle Waldläufer (das sind Bogenschützen, die im Wald leben und Ihre Bögen im Lager bauen können), verstohlene Schurken, die sich heimlich im Schatten aufhalten und sich von dort aus anschleichen können, magiebegabte Zauberer, die die Gruppe mit mächtigen Zaubern unterstützen und Mönche, die verletzte Freunde heilen können und für die Gruppe um himmlischen Beistand bitten. Welchen Charakter ihr spielen wollt, entscheidet ihr selbst. Nur denkt daran, dass nur eine Gruppe, die alles kann, Chancen auf den großen Sieg gegen die Trolle hat, und dass nicht immer nur die Krieger die besten sind! Denn was ihr so könnt, das sagen wir euch erst im Lager! Also bastelt euch Kostüme, Zauberstäbe und Schwerter und freut euch auf einen spannenden Rollenspiel Tag!! Koffer packenDamit euch das Kofferpacken etwas leichter fällt, bekommt ihr mit dem Infobrief per Post einen Packzettel. Denkt insbesondere an: - ein weißes T-Shirt zum bemalen,
- eine Verkleidung für das Rollenspiel,
- ausreichend warme und wetterfeste Kleidung,
- festes Schuhwerk und an
- genügend Unterwäsche (15 „Sets“).
Mit festem Schuhwerk meinen wir am Besten wetterfeste Wanderschuhe. Gummistiefel sind kein festes Schuhwerk, sie sind zum Wandern nicht geeignet und sollten nur zusätzlich zu festem Schuhwerk mitgenommen werden. Bitte die Schuhe mit in die Reisetasche packen und nicht lose abgeben. Isomatte und Schlafsack bitte nicht an die Reisetasche knoten, sondern einzeln beschriften und lose abgeben. Wichtig: Bitte beschriftet alle Gepäck- und Kleidungsstücke mit eurem Namen! Es ist immer erstaunlich, wie viele Klamotten am Ende des Lagers plötzlich keinem mehr gehören. GepäcktransportDas Gepäck der Kinder wird zusammen mit dem Lagermaterial (Zelte, Küche etc.) mit einem LKW ins Allgäu transportiert. Der LKW fährt bereits am Freitagabend (11.7.) los. Bringt das gesamte Gepäck, also Reisetasche, Schlafsack und Isomatte, bitte am Freitag, dem 11. Juli um 17 Uhr zur Bushaltestelle an der Realschule! Bitte bringt am Freitag auch schon die Dokumente (Krankenversicherungskarte und Kopie vom Impfpass) in einem Umschlag mit und beschriftet diesen mit eurem Namen und dem Namen eurer Gruppe (Haie, Adler, Bären, Füchse, Weiße Tiger, Huskies, Wild Panther)! Sollte es euch nicht möglich sein, das Gepäck am Freitag abzugeben, dann meldet euch bitte im Vorfeld bei Tobias Petrausch! HinfahrtAm Abfahrtstag könnt ihr einen kleinen Rucksack als Handgepäck mit in den Bus nehmen! Hier die Hinfahrt im Einzelnen: Freitag, 11. Juli- 17.00 Uhr Gepäckabgabe an der Realschule Lüdinghausen
Samstag, 12. Juli- 3.30 Uhr Treffen an der Bushaltestelle an der Realschule Lüdinghausen
- 4.30 Uhr Abfahrt LH
- morgens Frühstück
- 14.00 Uhr Ankunft in Rückholz, Allgäu
- danach Mittagessen
VerpflegungFür die Verpflegung während der Hinfahrt werden wir sorgen. Es wird morgens bei einer größeren Pause ein gemeinsames Frühstück geben. Außerdem werden wir ausreichend Getränke im Bus mitnehmen. Bitte halten Sie die Süßigkeiten-Ausstattung Ihres Kindes für die Fahrt in Grenzen, da dies leicht zu Übelkeit führt. Bitte auch keine Kaugummis mitgeben (außer gegen Übelkeit), da diese schnell in den Sitzen landen. RückfahrtSamstag, 26. Juli- morgens Frühstück
- 10.00 Uhr Abfahrt in Rückholz, Allgäu
- mittags Mittagessen
- 20.30 Uhr Ankunft an der Bushaltestelle an der Realschule Lüdinghausen
Kontakt während des LagersWährend des Sommerlagers sind wir in dringenden Notfällen per Handy zu erreichen. Die Notfallnummer bekommen alle angemeldeten Teilnehmer mit dem Infobrief per Post. Sie können Ihrem Kind während des Lagers aber gerne eine Grußkarte oder einen Brief schreiben: Ferienhof Kobel Pfadfinderlager Lüdinghausen Name des Kindes Luimoos 47 ½ 87494 Rückholz Von etwaigen Besuchen vor Ort bitten wir abzusehen, weil das bei den anderen Kindern nur Heimweh auslöst, und das wollen wir doch nicht! Krankheiten, Allergien, Medikamente, ImpfschutzBitte lassen Sie vor dem Sommerlager in jedem Fall den Impfschutz (insbesondere den Tetanusimpfschutz) Ihres Kindes überprüfen! Wir raten außerdem noch einmal dringend zu einer Zeckenschutzimpfung, da wir in der Nähe eines FSME-Gebietes lagern. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten! Sprechen Sie wegen Krankheiten, Allergien und Medikamenten bitte persönlich mit den Leitern Ihres Kindes! Beschriften Sie die Medikamente, die Ihr Kind während des Sommerlagers einnehmen muss, mit dem Namen und den Dosierungsanweisungen (wann und wie viel?) und geben Sie die Medikamente am Samstag am Bus bei einem Leiter Ihres Kindes ab. Sollte Ihr Kind im Sommerlager erkranken, werden wir uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. TaschengeldIm Teilnehmerbeitrag ist ein Taschengeld von 20 € enthalten, das für jedes Kind auf seinem „virtuellen Lagerkonto“ eingezahlt wird. Im Lager gibt es „Schmackofatz“, unseren kleinen Lagerkiosk, wo sich die Kinder Süßes und Postkarten bargeldlos kaufen können. Für Ausflüge können die Kinder ihr Geld natürlich von ihrem Lagerkonto abheben. Bitte geben Sie Ihrem Kind – aus Fairnessgründen den anderen Kindern gegenüber – kein weiteres Taschengeld mit! FotosIm Sommerlager werden wir Fotos schießen und evtl. auch ein Video drehen. Auf unserer Stammesversammlung am Sonntag, dem 19. Oktober um 14 Uhr, werden wir dann mit den Fotos und evtl. auch dem Video auf das Lager zurückblicken. Hier gibt es dann auch für die Eltern einen Einblick in das Lagerleben. Am Samstag, 14. Juni 2008 ging die Claimrenovierung in die dritte Runde. Viele fleißige Hände haben sich dabei wieder um unsere Blockhütte im Berenbrocker Wald gekümmert. Der Schwerpunkt lag bei dieser Aktion bei den Sitzgelegenheiten rund um die Feuerstelle. Als erstes wurde die oberste Reihe Steine entfernt und anschließend die Sitzbank von Markus Stiefel (MST Schalung) eingeschalt. Anschließend wurde dann eine neue Sitzfläche aus Beton gegossen. Auch die Überreste des alten Grills wurden abgerissen und dort eine neues Fundament gegossen, auf dem bei der nächsten Aktion ein neuer Grill errichtet wird. Die alten Steine und die alte Dachpappe, die wir bereits bei der ersten Claimrenovierungsaktion vom Claimdach entfernt haben, wurde entsorgt. Unser Holzschuppen "Woddy" erhielt weitere Lüftungslöcher und auch an der Tür wurde gearbeitet. Sie schließt jetzt wieder richtig und auch das Nachrutschen von Erdreich wurde durch einen Randstein unterbunden. Im Claim war wieder Stefan Albring mit dem Kamin beschäftigt. Er wurde rechts und links mit Natur- und Schamottstein zugemauert. Dabei gelang die Arbeit so gut, dass zwischen altem und neuen Kaminteil so gut wie kein Unterschied festzustellen ist. Die Rauchabzughaube wurde mit hitzebeständigem Kaminlack gegen Flugrost lackiert. Die Wegbegrenzungspfosten wurden mit Diagonalverstrebungen abgestützt, damit die Stahlseile gespannt bleiben. Der Boden der Claim-Veranda wurde mit Holzschutzfarbe gestrichen. Für die Claimfenster gibt es jetzt außerdem neue Verschlussbalken aus stabilem Vierkantrohr. Am Freitag, 8. August wollen wir am renovierten Claim bei einem Nachbarschaftsfest mit den Nachbarn ins Gespräch kommen und am Samstag, 9. August wollen wir dann den "neuen Claim" unseren Ehemaligen und allen Fördervereinsmitgliedern beim Ehemaligentreffen präsentieren. FotosAm vergangenen Sonntag (8. Juni 2008) haben die Lüdinghauser Pfadfinder am Festumzug zum Jubiläum „700 Jahre Stadtrechte“ mit einem eigenen Festwagen teilgenommen. Zu sehen war ein rollendes Pfadfinderlager mit einer Spitzkohte, einer Feuerschale mit Dreibein und einer Schwedenbank. Als i-Tüpfelchen wurde der Wagen sogar mit Rollrasen dekoriert. Viele sprachen bei dem Wagen auch vom „Pfadfinderwohnwagen“ mit Schlafzimmer (Kohte), Küche (Feuerstelle) und Wohnzimmer (Schwedenbank am Feuer). Während des Umzug waren im Wechsel vier Kinder und ein Leiter auf dem Festwagen. Als Schildknappe ging dem Wagen Lena Vieting von den Füchsen voran. Hinter unserem rollenden Pfadfinderlager kam dann unsere Fußgruppe. Die Kids hatten dabei alle Hände voll zu tun, um die zahlreichen Zuschauer des Festumzugs mit unseren Info-Flyern zu versorgen. An den drei Moderationsstellen (Felizitaskirche, Marktplatz mit Ehrentribüne und Rathaus) wurden die Gruppen von den Moderatoren vorgestellt. Dort wurde auch nochmal darauf hingewiesen, dass wir interessierte junge oder alte Erwachsene suchen, die bei uns als Gruppenleiter einsteigen wollen. Alle paar hundert Meter wurde von uns ein "Oh wenano!", unser Schlachtruf, geschmettert. Da wir im ersten Drittel des Umzugs waren, konnten wir, nachdem wir am Hintern Hagen angekommen waren, zur Pferdewiese zurückgehen und uns dort noch den Rest des Festumzugs anschauen. Dort trafen wir dann zum Interview die Radio Kiepenkerl-Reporterin Verena Gernemann. Nach dem Festumzug wurde auf der Pferdewiese noch weitergefeiert und abends der Sieg der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft beim EM-Spiel gegen Polen im Festzelt verfolgt und gefeiert. Bericht von Radio Kiepenkerl Am Samstag vor dem Umzug wurde auf Radio Kiepenkerl ein Interview zum Festumzug mit unserem Stammesvorsitzenden Tobias Petrausch ausgestrahlt: Loading...Weitere Infos:Fotos | |